Eigentlich hoffte ich, dass ich die Kraft finden würde all mein leider angesammeltes Wissen doch mal runterzuschreiben, doch leider ist dem nicht so.
Ich habe mehrere Monate mich komplett aus dem Thema rausgehalten. Ich habe es nicht ertragen. Ich wollte nichts mehr davon wissen, von Infusionen, SUC, Renes, Lespedeza, metabolische Azidose... alles rund um CNI. Ich wollte das wegschieben.
Langsam begann ich aber zu realisieren, dass man es nicht einfach unterdrücken kann. Das klingt jetzt irgendwie doof. Aber mittlerweile ist es so, dass ich weiß, was ich weiß und damit auch nicht hintern Berg halten will. Und vor allem auch deswegen nicht, weil wir leider den schlimmen und erschreckenden CNI-Weg gegangen sind.
Was soll also dieser Post?
Tja... es wird keine Zusammenfassung von CNI geben. Punkt. Warum? Weil CNI so extrem umfassend ist zum einen und ich mir nicht anmaßen will, einen Weg vorzugeben. Zum anderen weil jeder Fall so verschieden und so speziell ist. Es ist leider nicht so, dass man Medikament X gibt und es ist wieder gut. Nein, leider nicht - ich wünschte es. Mittlerweile schreibe ich wieder aktiver in den Foren über CNI, versuche zu helfen wo ich kann und so wenigstens etwas weiterzugeben.
Ich hoffe, dass ich hiermit den Abschluss hier finde, wie ich ihn brauche.
Ganz liebe Grüße an alle.
Meeko bekommt nach knapp 2,5 Jahren endlich einen Kumpel: Milo. Ein ebenfalls FIV-positiver Kater, der ihm den letzten Rest an Vertrauen beibringen soll. Hier möchte ich über unsere Zusammenführung berichten, aber auch über die Höhen und Tiefen mit CNI.
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Montag, 10. August 2015
Samstag, 4. April 2015
Manchmal ist es einfach unfair und man hat keine Chance.
Noch zwei Posts werden in diesem Blog folgen, bevor ich diesen endgültig ruhen lasse.
Eigentlich wollte ich heute davon berichten, dass Milo, seit dem Meeko im November verstarb, unbedingt wieder einen neuen Kumpel brauchte. Er jaulte, schrie, wenn wir nicht da waren, selbst wenn nur einer kurz in die Waschküche ging. Auch versuchte er beim Schmusen in uns hineinzukriechen.
So war es dann, dass am 24.01.2015 sein neuer Kumpel Jack einzog. Jack ist nicht mal 3 Jahre alt, ein lieber, sozialer, schmusiger Bub.
Jack ist ein absolut liebenswerter Kater, etwas schüchtern am Anfang, aber er liebt es zu schmusen. Daher sollte dieser Post eigentlich davon handeln, wie liebevoll die beiden zueinander waren! Milo, der zwar nur die Hälfte von Jack war, war ganz klar hier Platz 1. Immer wenn ihm was nicht passte, verpasste er Jack einen kleinen Hieb, aber nichts schlimmes. Nur ein zurechtweisen und letztlich konnten sie doch nicht ohne einander. Jack putzte Milo ganz liebevoll und schmuste mit ihm. Nun gut, aber diese Geschichten finden hier keinen Platz, sondern leider die Geschichte, wie schnell man seinen geliebten Kater an CNI verliert.
Ja, Milo ist leider nicht mehr bei uns. Er wurde letzte Woche Dienstag (31.03.2015) eingeschläfert. :( Er nahm über die letzten Woche kontinuierlich ab, Reconvales half leider gar nicht, auch nicht die neuen Medikamente ab Januar. Vor 2 Wochen zog er sich auch noch zurück, er wog nur noch 2,3kg und stank aus dem Maul :( Wir gingen am Donnerstag (26.03.2015) noch zur Tierärztin, aber sie sagte schon, dass es das wohl war. Es war eh ein Wunder, dass er nicht viel früher bei seinen Werten einbrach. Wir sollten nur noch palliativ behandeln und uns verabschieden, lange würde es nicht dauern.
Wir waren am Boden zerstört!
Sonntagabend bemerkten wir, dass er auch noch Mundgeschwüre bekam, dank CNI. Am Montagmorgen gingen wir also nochmal zur TA, dieses Mal hier vor Ort, wir wollten nochmal eine andere Meinung, schließlich war Milo doch erst ca. 4 Jahre alt. Gegen die Mundgeschwüre gab es Schmerzmittel weiterhin und sie sagte uns, dass es eine 50/50 Chance ist, wir könnten es mit täglich mehr Infusionen nochmal probieren, wir wollten einfach noch nicht die Hoffnung aufgeben.
Am Dienstag merkte man aber, dass es das war. Wir beschlossen ihn am Mittwoch gehen zu lassen. Ich war Dienstags daheim, hab mit ihm den Tag verbracht, Mittwoch sollte Herr Dosi das auch tun können. Milo kuschelte im Bett mit mir, schaute ein wenig aus dem Fenster und lag sich dann in den Wäschekorb (etwas was er vorher nie tat, ich wusste was es bedeutet). Nachdem Herr Dosi abends von der Arbeit kam und wir die Infusionen fertig machten, holte ich Milo... Die Mundgeschwüre sind viel mehr geworden, sie platzten auf, sein Maul voller Blut und er pieselte sich ein wenig ein. Wir sahen ihn an und wussten, dass es keinen weiteren Tag mehr gab.
Weder unsere TA noch die TA vor Ort waren natürlich da und so fuhren wir in eine kleine TK. Es ging alles sehr schnell. Er schmuste noch einmal mit uns in seiner üblichen Weise, erbrach sich und schlief ein. Es ging schnell und friedlich.
Wir brachten ihn selbstverständlich wieder mit Heim, damit sich auch Jack in Ruhe verabschieden konnte.
Wir sind erschüttert über die schreckliche CNI, die uns auf so schnelle und schlimme Art und Weise, Milo genommen hat. Unser Sonnenschein, unser Äffchen, der beste Kater einfach.
Wie schon angekündigt, wird es noch einen Post nach diesem geben. Eine Zusammenfassung über all das was wir durch die CNI gelernt haben, im Grunde der gleiche Post, wie bei bei Meeko über RCM. Und damit werde ich diesen Blog auch ruhen lassen. Im Moment wissen wir noch nicht wohin uns unser Weg führt, das werden wir einfach mal sehen.
Ich danke allen die hier immer mal wieder reingeschaut haben, die mir Mails geschrieben haben und die hier vll den ein oder anderen Tipp gefunden haben. Wir sind natürlich unglaublich traurig darüber, wie wir hier ein Ende setzen, wir hätten uns ein anderes Ende sicher mehr gewünscht. Aber manchmal ist das Leben einfach unfair und man hat leider keine Chance.
Eigentlich wollte ich heute davon berichten, dass Milo, seit dem Meeko im November verstarb, unbedingt wieder einen neuen Kumpel brauchte. Er jaulte, schrie, wenn wir nicht da waren, selbst wenn nur einer kurz in die Waschküche ging. Auch versuchte er beim Schmusen in uns hineinzukriechen.
So war es dann, dass am 24.01.2015 sein neuer Kumpel Jack einzog. Jack ist nicht mal 3 Jahre alt, ein lieber, sozialer, schmusiger Bub.
Jack ist ein absolut liebenswerter Kater, etwas schüchtern am Anfang, aber er liebt es zu schmusen. Daher sollte dieser Post eigentlich davon handeln, wie liebevoll die beiden zueinander waren! Milo, der zwar nur die Hälfte von Jack war, war ganz klar hier Platz 1. Immer wenn ihm was nicht passte, verpasste er Jack einen kleinen Hieb, aber nichts schlimmes. Nur ein zurechtweisen und letztlich konnten sie doch nicht ohne einander. Jack putzte Milo ganz liebevoll und schmuste mit ihm. Nun gut, aber diese Geschichten finden hier keinen Platz, sondern leider die Geschichte, wie schnell man seinen geliebten Kater an CNI verliert.
Ja, Milo ist leider nicht mehr bei uns. Er wurde letzte Woche Dienstag (31.03.2015) eingeschläfert. :( Er nahm über die letzten Woche kontinuierlich ab, Reconvales half leider gar nicht, auch nicht die neuen Medikamente ab Januar. Vor 2 Wochen zog er sich auch noch zurück, er wog nur noch 2,3kg und stank aus dem Maul :( Wir gingen am Donnerstag (26.03.2015) noch zur Tierärztin, aber sie sagte schon, dass es das wohl war. Es war eh ein Wunder, dass er nicht viel früher bei seinen Werten einbrach. Wir sollten nur noch palliativ behandeln und uns verabschieden, lange würde es nicht dauern.
Wir waren am Boden zerstört!
Sonntagabend bemerkten wir, dass er auch noch Mundgeschwüre bekam, dank CNI. Am Montagmorgen gingen wir also nochmal zur TA, dieses Mal hier vor Ort, wir wollten nochmal eine andere Meinung, schließlich war Milo doch erst ca. 4 Jahre alt. Gegen die Mundgeschwüre gab es Schmerzmittel weiterhin und sie sagte uns, dass es eine 50/50 Chance ist, wir könnten es mit täglich mehr Infusionen nochmal probieren, wir wollten einfach noch nicht die Hoffnung aufgeben.
Am Dienstag merkte man aber, dass es das war. Wir beschlossen ihn am Mittwoch gehen zu lassen. Ich war Dienstags daheim, hab mit ihm den Tag verbracht, Mittwoch sollte Herr Dosi das auch tun können. Milo kuschelte im Bett mit mir, schaute ein wenig aus dem Fenster und lag sich dann in den Wäschekorb (etwas was er vorher nie tat, ich wusste was es bedeutet). Nachdem Herr Dosi abends von der Arbeit kam und wir die Infusionen fertig machten, holte ich Milo... Die Mundgeschwüre sind viel mehr geworden, sie platzten auf, sein Maul voller Blut und er pieselte sich ein wenig ein. Wir sahen ihn an und wussten, dass es keinen weiteren Tag mehr gab.
Weder unsere TA noch die TA vor Ort waren natürlich da und so fuhren wir in eine kleine TK. Es ging alles sehr schnell. Er schmuste noch einmal mit uns in seiner üblichen Weise, erbrach sich und schlief ein. Es ging schnell und friedlich.
Wir brachten ihn selbstverständlich wieder mit Heim, damit sich auch Jack in Ruhe verabschieden konnte.
Wir sind erschüttert über die schreckliche CNI, die uns auf so schnelle und schlimme Art und Weise, Milo genommen hat. Unser Sonnenschein, unser Äffchen, der beste Kater einfach.
Wie schon angekündigt, wird es noch einen Post nach diesem geben. Eine Zusammenfassung über all das was wir durch die CNI gelernt haben, im Grunde der gleiche Post, wie bei bei Meeko über RCM. Und damit werde ich diesen Blog auch ruhen lassen. Im Moment wissen wir noch nicht wohin uns unser Weg führt, das werden wir einfach mal sehen.
Ich danke allen die hier immer mal wieder reingeschaut haben, die mir Mails geschrieben haben und die hier vll den ein oder anderen Tipp gefunden haben. Wir sind natürlich unglaublich traurig darüber, wie wir hier ein Ende setzen, wir hätten uns ein anderes Ende sicher mehr gewünscht. Aber manchmal ist das Leben einfach unfair und man hat leider keine Chance.
Freitag, 22. August 2014
Tag 475 - Happy Move In Day, Meeko!
Der Tag ist jung und man soll den Tag nicht vor dem Abend loben und doch hast du uns überrascht!
Heute ist der 22. August 2014. Heute genau vor 4 Jahren bist du bei uns eingezogen. Nach nur einem Tag wussten wir, du kommst zu uns und so war es. Nachmittags warst du da und hast dir sofort die Garderobe im Flur als dein neues Heim erkoren.
Leider konnten wir dir die letzten 4 Jahren kaum eine ruhige Zeit gönnen, immer wieder ging es zum Tierarzt, wir hatten nie Ruhe. Leider haben auch wir einem Tierarzt zu sehr vertraut und mussten dafür einiges hinblechen, aber du hast alles überstanden, alles mitgemacht, brav durchgehalten.
Und auch nach deiner schweren OP im Oktober 2012 hast du alles ertragen, ich musste dir Fäden ziehen, die Wunde täglich säubern, das alles war nicht leicht für dich.
Die letzten 4 Jahre waren geprägt von FORL, Allergien, Polypen, CNI und letztlich RCM. Gegen alles haben wir gekämpft, alles haben wir in den Griff bekommen und doch haben wir verloren. RCM brach uns das Genick, wir konnten nichts mehr tun. Wir warten. Manchmal frage ich mich, was wäre wenn? Was wäre wenn wir RCM früher erkannt hätten? Aber leider kenne ich die Antwort: Das Unvermeidliche würde trotzdem eintreten: Dein Herz würde sich irgendwann trotzdem versteifen, deine Lungen würden sich trotzdem mit Wasser füllen, du würdest trotzdem sterben. Wir hätten vielleicht noch etwas mehr Zeit gehabt, Zeit, die ich dir sehr gerne geschenkt hätte.
Lieber Meeko, es war keine einfache Zeit, wir lieben dich überalles und sind unendlich traurig, dass wir dich bald gehen lassen müssen. Das wir dir nicht das geben konnten was wir uns wünschten: Einen ruhigen Lebensabend.
Wir wünschen dir heute einen tollen "Move-In" Day, ich werde dir nachher noch etwas backen, keine Sorge.
Wir haben dich lieb!
Deine Katzeneltern
Heute ist der 22. August 2014. Heute genau vor 4 Jahren bist du bei uns eingezogen. Nach nur einem Tag wussten wir, du kommst zu uns und so war es. Nachmittags warst du da und hast dir sofort die Garderobe im Flur als dein neues Heim erkoren.
Leider konnten wir dir die letzten 4 Jahren kaum eine ruhige Zeit gönnen, immer wieder ging es zum Tierarzt, wir hatten nie Ruhe. Leider haben auch wir einem Tierarzt zu sehr vertraut und mussten dafür einiges hinblechen, aber du hast alles überstanden, alles mitgemacht, brav durchgehalten.
Und auch nach deiner schweren OP im Oktober 2012 hast du alles ertragen, ich musste dir Fäden ziehen, die Wunde täglich säubern, das alles war nicht leicht für dich.
Die letzten 4 Jahre waren geprägt von FORL, Allergien, Polypen, CNI und letztlich RCM. Gegen alles haben wir gekämpft, alles haben wir in den Griff bekommen und doch haben wir verloren. RCM brach uns das Genick, wir konnten nichts mehr tun. Wir warten. Manchmal frage ich mich, was wäre wenn? Was wäre wenn wir RCM früher erkannt hätten? Aber leider kenne ich die Antwort: Das Unvermeidliche würde trotzdem eintreten: Dein Herz würde sich irgendwann trotzdem versteifen, deine Lungen würden sich trotzdem mit Wasser füllen, du würdest trotzdem sterben. Wir hätten vielleicht noch etwas mehr Zeit gehabt, Zeit, die ich dir sehr gerne geschenkt hätte.
Lieber Meeko, es war keine einfache Zeit, wir lieben dich überalles und sind unendlich traurig, dass wir dich bald gehen lassen müssen. Das wir dir nicht das geben konnten was wir uns wünschten: Einen ruhigen Lebensabend.
Wir wünschen dir heute einen tollen "Move-In" Day, ich werde dir nachher noch etwas backen, keine Sorge.
Wir haben dich lieb!
Deine Katzeneltern
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Montag, 5. Mai 2014
Tag 366 - Zwischen Hoffnung, Angst und Panik
Heute komme ich wieder zum Schreiben und will die letzten Tage Revue passieren lassen.
Wie ich in meinem letzten Blogpost schon erzählte, zog sich Meeko zurück. Nachdem wir dachten Fortekor sei der Auslöser und dies mit Absprache der TA absetzten, wurde Meeko wieder munterer - dieser Verdacht hat sich aber leider nicht als wahr herausgestellt!
Letzte Woche Montag sagte mir mein Freund schon morgens, dass Meeko nicht zum Futter gekommen sei, ich solle ihn beobachten. Manchmal hat Meeko solche Tage, da hat er morgens schlechte Laune und schläft weiter - Mittags steht er dann laut maunzend da und will sein verspätetes Frühstück. Wir dachten uns erst also nix dabei. Gegen Mittag lag Meeko auch wieder auf den Esszimmerstühlen - also frei und offen - schlief - Siesta eben - und es schien in Ordnung. Den Tag verbrachte ich größtenteils vorm Rechner, am Lernen. Gegen 16:40 Uhr rief ich dann bei der TA an, musste ja noch Semintra für Milo abholen. Ich machte mich also fertig und sah, dass Meeko einfach so im Flur lag oO Ich ging näher, sprach ihn an, wollte ja nicht, dass er sich erschreckte. Keine Reaktion! Okay - sehr komisch, ich kam näher und Meeko lief sehr langsam vor mir weg. Ich hab mir schon meinen Teil gedacht, verfolgte ihn und konnte ihn einfach so hochheben - ein Unding normalerweise - er wehrte sich nicht bzw. machte keine Anstalten zu fliehen. So wie er war packte ich ihn gleich ein, rief nochmal die TA an und meinte es stimmt was nicht!!!
Wir kamen dann durch einen schrecklichen Verkehr erst um 17:45 Uhr in der Praxis an. Meeko pumpte wie ein Maikäfer und schrie im Auto mehrmals. Die TA untersuchte ihn und sagte gleich, dass es gut war, dass wir gekommen sind. Er pumpte wie verrückt und Lungengeräusche waren auch schon da. Sie tippte auf eine Lungenentzündung, nahm auch gleich für ein Blutbild Blut ab und es gab erstmal Infusionen und AB. Am nächsten Tag sollen wir sofort wiederkommen. Wir müssten die Blutergebnisse abwarten. Wenn sein Immunsystem, dank des FIV's, nicht mehr ist, brauchen wir nicht weiter machen, solch eine Infektion würde er nicht schaffen.
Da stand es nun im Raum: Einschläfern! Den Rückweg heulte ich die meiste Zeit - versuchte die Tränen so gut es ging aber zu unterdrücken - aber sobald ich an einer roten Ampel stand, war mein Gesicht tränenüberlaufen. Ich holte meinen Freund ab, erzählte ihm davon und er war auch am Boden zerstört. Wir machten uns Vorwürfe - warum haben wir die ersten Zeichen falsch interpretiert und hofften einfach so sehr, dass es das nicht war... So sollte es doch nicht zu Ende gehen.
Der Abend und die Nacht waren dementsprechend. Wir sind des Kämpfens müde - ist es ja nicht unser erster großer Kampf.
Am nächsten Morgen aber dann: Meeko kam wieder ins Bad, war total schmusig und glücklich. Futterte und dabei entstanden auch diese Bilder:
Es war uns beiden unbegreiflich wie er nun so super wieder hier vor uns sitzen konnte - hatte das AB tatsächlich angeschlagen? War alles nur halb so wild??? Ich sagte die Uni ab, konnte mich eh nicht konzentrieren und fieberte auf den TA Termin hin. Die TA kam extra für uns in die Praxis - sie hatte ja eigentlich geschlossen.
Die TA war erstaunt, dass es Meeko so gut ging, aber sie sah es ja selbst auch! Die Werte des Blutbildes waren auch nicht allzu schlecht - kein Grund auf jedenfall aufzugeben. Es gab wieder AB. Ich hörte Meeko auch ab und das Geräusch war weiterhin da, sie vermutete auch ein wenig Flüssigkeit in der Lunge. Er solle übers Wochenende alles abhusten und wenn was ist, die TA ist erreichbar. Wir waren also erstmal glücklich... erstmal...
Denn am nöchsten Tag - Mittwoch - sah alles viel schlimmer aus! Schon am Morgen pumpte er wieder, aber er sollte sich ausruhen, das müsse nun abklingen, AB gäbe es erst am nächsten Tag wieder. Ich kam nachmittags von der Uni wieder und selbes Szenario wie am Montag: Meeko lag da, pumpte kräftig. Ich steckte ihn erstmal in den Kennel, wir inhalierten, ich beruhigte ihn und wir riefen die TA. Sie kann leider nichts mehr machen, er brauche Sauerstoff, wenn es ihm jetzt auf einmal wieder so schlecht geht. In welche Klinik wir fahren würden. Gut da haben wir mehrere zur Auswahl - sie würde die Katzenklinik empfehlen. Wir also sofort angerufen und wir durften auch gleich kommen. Meeko wurde uns sofort am Eingang abgenommen, er kam sofort ins Sauerstoffzelt. Dann saßen wir erstmal da - klärten die Formalitäten. Wir saßen knappe 1,5 Stunden. Wir wussten nicht was mit Meeko ist. Versteht mich nicht falsch, ich fand es gut, dass die Klinik sofort reagiert hat, sich sofort um ihn gekümmert hat - aber ich hatte riesen Verlustängste! Ich dachte er stirbt.
An diesem Abend fuhren wir ohne Meeko und ohne Verabschiedung nach Hause - ich dachte das war es jetzt. Der Ärztin gaben wir alles was wir hatten, Vorgeschichte, Blutbilder, etc. Meeko war durch die Autofahrt auch so aufgeregt, dass er durchs Mäulchen atmete Wir mussten abwarten. Sie konnten ihn bisher nur abhören. Er musste sich beruhigen, damit ein Röntgenbild gemacht werden kann. Sie rufen an, wenn sich etwas ergibt. Sollten sie sich nicht melden, wäre es gut, dann sollten wir am nächsten Tag anrufen. Aber und das machte uns die Ärztin auch klar: Sein Zustand ist akut. Wir waren fix und fertig. Wie konnte ich meinen Kater so dort lassen? Was wäre, wenn er stirbt?
Als wir dann gegen 21 Uhr wieder daheim klingelte das Telefon! Die Katzenklinik! Aber keine Sorge, sie konnten wohl röntgen. Er hat ein Lungenödem, seine Lunge ist so voller Flüssigkeit, dass kaum noch belüftete Alveolen vorhanden sind (die Nacht zu Hause hätte er vermutlich gar nicht überstanden). Leider konnte man das Herz aufgrund der Flüssigkeit nicht sehen. Sie haben ihm erstmal eine Spritze zum Entwässern gegeben. Sobald er stabil ist von der Atmung und weniger Flüssigkeit in der Lunge ist, wird ein Ultraschall gemacht. Dort könnte man dann auch ggf. herausbekommen woher das Lungenödem kommt.
Mittlerweile war es Donnerstag, wir warteten immer bis zur angegebenen Zeit um anzurufen. Um 11 Uhr riefen wir an - Ärztin sei in einem Notfall (da Maifeiertag war, war auch nur eine Ärztin da), man ruft uns zurück. Um 14 Uhr immernoch kein Rückruf - ich probierte es nochmal. Meeko habe sich stabilisiert, aber nicht so weit, dass es nicht mehr kritisch sei. Seine Atmung ist besser geworden, aber nicht so gut, dass er aus dem Sauerstoffzelt rauskönnte, geschweige denn nach Hause. Er hat auch einen Venenzugang bekommen, weiterhin AB, Entwässerungsspritzen und Infusionen. Sie konnten einen ersten Blick aufs Herz mittels Ultraschall wagen, aber Meeko wollte nicht so und daher war es nur ein kurzer Blick. Es seien leichte/milde Herzveränderungen zu sehen sowie ein Thoraxerguss (Flüssigkeit zwischen Brustkorb und Lunge). Die Herzveränderungen seien aber nicht so stark, dass sie ein Lungenödem verantworten könnten. Er bleibt also weiterhin in der Klinik, in der Sauerstoffbox und sie wollen nochmal per Ultraschall nachsehen, wenn er sich weiter beruhigt. Am nächsten Tag könnten wir uns wieder um 11 Uhr melden.
Freitags dann das selbe Spiel, dieses Mal aber nur die Sprechstundenhilfe. Meeko sei munterer, hat gefressen, getrunken und Urin abgesetzt. Temperatur ist okay. Geräusche in der Lunge weiterhin verschärft. Sie haben ihn wieder geröngt und hat um 11:15 Uhr nochmal einen Termin zum Ultraschall. ich sollte nochmal um 14 Uhr anrufen, dann sei die Visite rum und ich könnte mit der Ärztin sprechen. Um 14 Uhr konnte die Ärztin wieder nicht sprechen, sie versprachen einen Rückruf - den bekam ich auch um 16 Uhr. Auf dem Röntgenbild ist zu erkennen, dass sich das Lungenödem zurück gebildet hat. Der Ultraschall hat ergeben, dass eine Herzveränderung da ist: eine Herzmuskelverdickung, restriktive Kardiomyopathie (RCM). Diese Verdickung ist auf jedenfall der Grund für den Thoraxerguss und auch für das Lungenödem (wobei später erläutert wurde, RCM ist für einen Teil des Lungenödems verantwortlich, bei diesem Ausmaß war aber auch noch eine Lungenentzündung im Spiel). Er bekommt weiterhin AB, ein Herzmedikamten und etwas zur Entwässerung. Den Sauerstoff konnten sie auch abstellen, da er soweit stabil war von der Atmung und sie wollten ihn noch eine Nacht beobachten. Am Samstagmorgen sollen wir um 10 Uhr nochmal anrufen, ggf. kann Meeko nach Hause!
Endlich ein kleiner Lichtblick!
Den Tag verbrachte ich damit mich über RCM zu informieren. Ich las div. Berichte von Tierärzten und Katzenhaltern, alle waren nicht berauschend. Die Tierärzte sprachen von 5-12 Monaten nach dem Ausbruch. Bei den Katzenhaltern war meist nach 2-3 Monaten leider schon Schluß. Das dämpfte unsere Stimmung ungemein. Mittlerweile war aber unser Ziel: Meeko muss nach Hause, Meeko braucht noch Streicheleinheiten und wir müssen uns von ihm verabschieden!
Samstags rief ich natürlich wieder Punkt 10 Uhr an, leider aber musste er wieder in die Sauerstoffbox, sie haben ihn erst am Morgen wieder rausgeholt, wollten ihn nochmal beobachten. Wir sollen um 12 Uhr nochmal anrufen.
Vor lauter Erschöpfung - die Nächte waren der Horror - schlief ich nochmal ein und rief erst um 12:40 Uhr wieder an - geht keiner ran. Erst um 13:00 Uhr erreichte ich jemanden. Meeko darf Heim, wir sollen um 14:15 Uhr in der Klinik sein. Wir sind natürlich sofort los, um dann erstmal 1,5 Stunden zu warten. Dann kamen wir endlich dran und dort stand der Kennel mit unserem Bub. Ich war erstmal glücklich, auch wenn Meeko schrecklich aussah - man sah es ihm einfach an, dass die letzten Tage auch für ihn eine Tortur waren. Es gab eine Menge Tabletten mit (Vetmedin fürs Herz, Dimazon zum Entwässern und AB) und natürlich eine saftige Rechnung. Aber wir konnten endlich Heim!!!
Zuhause angekommen wollte Meeko sofort raus. Er erkundete erstmal die Wohnung und keine Minute später stand er bei uns in der Küche und maunzte uns futterfordernd an. Also gabs eine Kleinigkeit - wollten ja nicht, dass er sich übernimmt. Und er hat erstmal reingehauen!!! Wir zerbrachen uns natürlich den Kopf über die Tablettengabe. Einfangen und einflößen ist eben nicht. Wenn Meeko nen schlechten Tag hat, kommt er eben auch mal nicht zum Futtern. Und kommt erst später...
Unser wichtigstes Ziel also: Meeko soll ein schönes Leben haben, egal wie lange es noch geht. Und vor allem ohne Stress! Wenn ohne Stress bedeutet, weniger Medikamten, weil wir ihn sonst fangen müssten, dann ist es so. Er soll kuscheln, wann er will, fressen, wann er will und schlafen, wann er will. Er soll nicht in Angst und Schrecken leben, dass gleich ihn wieder jemand einfängt.
Wir haben nun am Dienstag einen Kontrolltermin in der Klinik, in 4 Wochen dann beim Kardiologen in der Klinik. Es heißt abwarten. Wir haben aber unseren Frieden geschlossen, so schlimm es klingen mag, wir sind soweit vorbereitet wie man es sein kann. Wir genießen jeden Tag mit Meeko umso mehr, etwas das man eigentlich immer machen sollte, aber doch manchmal untergeht. Wir sind tottraurig, dass Meeko nun auch noch zu seinen jetztigen Diagnosen noch solch eine Diagnose bekommen hat. Doch wir wollen nicht weinen, wir sind froh, dass wir ihn erstmal wieder haben und er zeigt uns das indem er heute zum Beispiel neben mich auf die Couch hüpfte und sich streicheln ließ.
Wie ich in meinem letzten Blogpost schon erzählte, zog sich Meeko zurück. Nachdem wir dachten Fortekor sei der Auslöser und dies mit Absprache der TA absetzten, wurde Meeko wieder munterer - dieser Verdacht hat sich aber leider nicht als wahr herausgestellt!
Letzte Woche Montag sagte mir mein Freund schon morgens, dass Meeko nicht zum Futter gekommen sei, ich solle ihn beobachten. Manchmal hat Meeko solche Tage, da hat er morgens schlechte Laune und schläft weiter - Mittags steht er dann laut maunzend da und will sein verspätetes Frühstück. Wir dachten uns erst also nix dabei. Gegen Mittag lag Meeko auch wieder auf den Esszimmerstühlen - also frei und offen - schlief - Siesta eben - und es schien in Ordnung. Den Tag verbrachte ich größtenteils vorm Rechner, am Lernen. Gegen 16:40 Uhr rief ich dann bei der TA an, musste ja noch Semintra für Milo abholen. Ich machte mich also fertig und sah, dass Meeko einfach so im Flur lag oO Ich ging näher, sprach ihn an, wollte ja nicht, dass er sich erschreckte. Keine Reaktion! Okay - sehr komisch, ich kam näher und Meeko lief sehr langsam vor mir weg. Ich hab mir schon meinen Teil gedacht, verfolgte ihn und konnte ihn einfach so hochheben - ein Unding normalerweise - er wehrte sich nicht bzw. machte keine Anstalten zu fliehen. So wie er war packte ich ihn gleich ein, rief nochmal die TA an und meinte es stimmt was nicht!!!
Wir kamen dann durch einen schrecklichen Verkehr erst um 17:45 Uhr in der Praxis an. Meeko pumpte wie ein Maikäfer und schrie im Auto mehrmals. Die TA untersuchte ihn und sagte gleich, dass es gut war, dass wir gekommen sind. Er pumpte wie verrückt und Lungengeräusche waren auch schon da. Sie tippte auf eine Lungenentzündung, nahm auch gleich für ein Blutbild Blut ab und es gab erstmal Infusionen und AB. Am nächsten Tag sollen wir sofort wiederkommen. Wir müssten die Blutergebnisse abwarten. Wenn sein Immunsystem, dank des FIV's, nicht mehr ist, brauchen wir nicht weiter machen, solch eine Infektion würde er nicht schaffen.
Da stand es nun im Raum: Einschläfern! Den Rückweg heulte ich die meiste Zeit - versuchte die Tränen so gut es ging aber zu unterdrücken - aber sobald ich an einer roten Ampel stand, war mein Gesicht tränenüberlaufen. Ich holte meinen Freund ab, erzählte ihm davon und er war auch am Boden zerstört. Wir machten uns Vorwürfe - warum haben wir die ersten Zeichen falsch interpretiert und hofften einfach so sehr, dass es das nicht war... So sollte es doch nicht zu Ende gehen.
Der Abend und die Nacht waren dementsprechend. Wir sind des Kämpfens müde - ist es ja nicht unser erster großer Kampf.
Am nächsten Morgen aber dann: Meeko kam wieder ins Bad, war total schmusig und glücklich. Futterte und dabei entstanden auch diese Bilder:
Es war uns beiden unbegreiflich wie er nun so super wieder hier vor uns sitzen konnte - hatte das AB tatsächlich angeschlagen? War alles nur halb so wild??? Ich sagte die Uni ab, konnte mich eh nicht konzentrieren und fieberte auf den TA Termin hin. Die TA kam extra für uns in die Praxis - sie hatte ja eigentlich geschlossen.
Die TA war erstaunt, dass es Meeko so gut ging, aber sie sah es ja selbst auch! Die Werte des Blutbildes waren auch nicht allzu schlecht - kein Grund auf jedenfall aufzugeben. Es gab wieder AB. Ich hörte Meeko auch ab und das Geräusch war weiterhin da, sie vermutete auch ein wenig Flüssigkeit in der Lunge. Er solle übers Wochenende alles abhusten und wenn was ist, die TA ist erreichbar. Wir waren also erstmal glücklich... erstmal...
Denn am nöchsten Tag - Mittwoch - sah alles viel schlimmer aus! Schon am Morgen pumpte er wieder, aber er sollte sich ausruhen, das müsse nun abklingen, AB gäbe es erst am nächsten Tag wieder. Ich kam nachmittags von der Uni wieder und selbes Szenario wie am Montag: Meeko lag da, pumpte kräftig. Ich steckte ihn erstmal in den Kennel, wir inhalierten, ich beruhigte ihn und wir riefen die TA. Sie kann leider nichts mehr machen, er brauche Sauerstoff, wenn es ihm jetzt auf einmal wieder so schlecht geht. In welche Klinik wir fahren würden. Gut da haben wir mehrere zur Auswahl - sie würde die Katzenklinik empfehlen. Wir also sofort angerufen und wir durften auch gleich kommen. Meeko wurde uns sofort am Eingang abgenommen, er kam sofort ins Sauerstoffzelt. Dann saßen wir erstmal da - klärten die Formalitäten. Wir saßen knappe 1,5 Stunden. Wir wussten nicht was mit Meeko ist. Versteht mich nicht falsch, ich fand es gut, dass die Klinik sofort reagiert hat, sich sofort um ihn gekümmert hat - aber ich hatte riesen Verlustängste! Ich dachte er stirbt.
An diesem Abend fuhren wir ohne Meeko und ohne Verabschiedung nach Hause - ich dachte das war es jetzt. Der Ärztin gaben wir alles was wir hatten, Vorgeschichte, Blutbilder, etc. Meeko war durch die Autofahrt auch so aufgeregt, dass er durchs Mäulchen atmete Wir mussten abwarten. Sie konnten ihn bisher nur abhören. Er musste sich beruhigen, damit ein Röntgenbild gemacht werden kann. Sie rufen an, wenn sich etwas ergibt. Sollten sie sich nicht melden, wäre es gut, dann sollten wir am nächsten Tag anrufen. Aber und das machte uns die Ärztin auch klar: Sein Zustand ist akut. Wir waren fix und fertig. Wie konnte ich meinen Kater so dort lassen? Was wäre, wenn er stirbt?
Als wir dann gegen 21 Uhr wieder daheim klingelte das Telefon! Die Katzenklinik! Aber keine Sorge, sie konnten wohl röntgen. Er hat ein Lungenödem, seine Lunge ist so voller Flüssigkeit, dass kaum noch belüftete Alveolen vorhanden sind (die Nacht zu Hause hätte er vermutlich gar nicht überstanden). Leider konnte man das Herz aufgrund der Flüssigkeit nicht sehen. Sie haben ihm erstmal eine Spritze zum Entwässern gegeben. Sobald er stabil ist von der Atmung und weniger Flüssigkeit in der Lunge ist, wird ein Ultraschall gemacht. Dort könnte man dann auch ggf. herausbekommen woher das Lungenödem kommt.
Mittlerweile war es Donnerstag, wir warteten immer bis zur angegebenen Zeit um anzurufen. Um 11 Uhr riefen wir an - Ärztin sei in einem Notfall (da Maifeiertag war, war auch nur eine Ärztin da), man ruft uns zurück. Um 14 Uhr immernoch kein Rückruf - ich probierte es nochmal. Meeko habe sich stabilisiert, aber nicht so weit, dass es nicht mehr kritisch sei. Seine Atmung ist besser geworden, aber nicht so gut, dass er aus dem Sauerstoffzelt rauskönnte, geschweige denn nach Hause. Er hat auch einen Venenzugang bekommen, weiterhin AB, Entwässerungsspritzen und Infusionen. Sie konnten einen ersten Blick aufs Herz mittels Ultraschall wagen, aber Meeko wollte nicht so und daher war es nur ein kurzer Blick. Es seien leichte/milde Herzveränderungen zu sehen sowie ein Thoraxerguss (Flüssigkeit zwischen Brustkorb und Lunge). Die Herzveränderungen seien aber nicht so stark, dass sie ein Lungenödem verantworten könnten. Er bleibt also weiterhin in der Klinik, in der Sauerstoffbox und sie wollen nochmal per Ultraschall nachsehen, wenn er sich weiter beruhigt. Am nächsten Tag könnten wir uns wieder um 11 Uhr melden.
Freitags dann das selbe Spiel, dieses Mal aber nur die Sprechstundenhilfe. Meeko sei munterer, hat gefressen, getrunken und Urin abgesetzt. Temperatur ist okay. Geräusche in der Lunge weiterhin verschärft. Sie haben ihn wieder geröngt und hat um 11:15 Uhr nochmal einen Termin zum Ultraschall. ich sollte nochmal um 14 Uhr anrufen, dann sei die Visite rum und ich könnte mit der Ärztin sprechen. Um 14 Uhr konnte die Ärztin wieder nicht sprechen, sie versprachen einen Rückruf - den bekam ich auch um 16 Uhr. Auf dem Röntgenbild ist zu erkennen, dass sich das Lungenödem zurück gebildet hat. Der Ultraschall hat ergeben, dass eine Herzveränderung da ist: eine Herzmuskelverdickung, restriktive Kardiomyopathie (RCM). Diese Verdickung ist auf jedenfall der Grund für den Thoraxerguss und auch für das Lungenödem (wobei später erläutert wurde, RCM ist für einen Teil des Lungenödems verantwortlich, bei diesem Ausmaß war aber auch noch eine Lungenentzündung im Spiel). Er bekommt weiterhin AB, ein Herzmedikamten und etwas zur Entwässerung. Den Sauerstoff konnten sie auch abstellen, da er soweit stabil war von der Atmung und sie wollten ihn noch eine Nacht beobachten. Am Samstagmorgen sollen wir um 10 Uhr nochmal anrufen, ggf. kann Meeko nach Hause!
Endlich ein kleiner Lichtblick!
Den Tag verbrachte ich damit mich über RCM zu informieren. Ich las div. Berichte von Tierärzten und Katzenhaltern, alle waren nicht berauschend. Die Tierärzte sprachen von 5-12 Monaten nach dem Ausbruch. Bei den Katzenhaltern war meist nach 2-3 Monaten leider schon Schluß. Das dämpfte unsere Stimmung ungemein. Mittlerweile war aber unser Ziel: Meeko muss nach Hause, Meeko braucht noch Streicheleinheiten und wir müssen uns von ihm verabschieden!
Samstags rief ich natürlich wieder Punkt 10 Uhr an, leider aber musste er wieder in die Sauerstoffbox, sie haben ihn erst am Morgen wieder rausgeholt, wollten ihn nochmal beobachten. Wir sollen um 12 Uhr nochmal anrufen.
Vor lauter Erschöpfung - die Nächte waren der Horror - schlief ich nochmal ein und rief erst um 12:40 Uhr wieder an - geht keiner ran. Erst um 13:00 Uhr erreichte ich jemanden. Meeko darf Heim, wir sollen um 14:15 Uhr in der Klinik sein. Wir sind natürlich sofort los, um dann erstmal 1,5 Stunden zu warten. Dann kamen wir endlich dran und dort stand der Kennel mit unserem Bub. Ich war erstmal glücklich, auch wenn Meeko schrecklich aussah - man sah es ihm einfach an, dass die letzten Tage auch für ihn eine Tortur waren. Es gab eine Menge Tabletten mit (Vetmedin fürs Herz, Dimazon zum Entwässern und AB) und natürlich eine saftige Rechnung. Aber wir konnten endlich Heim!!!
Zuhause angekommen wollte Meeko sofort raus. Er erkundete erstmal die Wohnung und keine Minute später stand er bei uns in der Küche und maunzte uns futterfordernd an. Also gabs eine Kleinigkeit - wollten ja nicht, dass er sich übernimmt. Und er hat erstmal reingehauen!!! Wir zerbrachen uns natürlich den Kopf über die Tablettengabe. Einfangen und einflößen ist eben nicht. Wenn Meeko nen schlechten Tag hat, kommt er eben auch mal nicht zum Futtern. Und kommt erst später...
Unser wichtigstes Ziel also: Meeko soll ein schönes Leben haben, egal wie lange es noch geht. Und vor allem ohne Stress! Wenn ohne Stress bedeutet, weniger Medikamten, weil wir ihn sonst fangen müssten, dann ist es so. Er soll kuscheln, wann er will, fressen, wann er will und schlafen, wann er will. Er soll nicht in Angst und Schrecken leben, dass gleich ihn wieder jemand einfängt.
Wir haben nun am Dienstag einen Kontrolltermin in der Klinik, in 4 Wochen dann beim Kardiologen in der Klinik. Es heißt abwarten. Wir haben aber unseren Frieden geschlossen, so schlimm es klingen mag, wir sind soweit vorbereitet wie man es sein kann. Wir genießen jeden Tag mit Meeko umso mehr, etwas das man eigentlich immer machen sollte, aber doch manchmal untergeht. Wir sind tottraurig, dass Meeko nun auch noch zu seinen jetztigen Diagnosen noch solch eine Diagnose bekommen hat. Doch wir wollen nicht weinen, wir sind froh, dass wir ihn erstmal wieder haben und er zeigt uns das indem er heute zum Beispiel neben mich auf die Couch hüpfte und sich streicheln ließ.
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Mittwoch, 23. April 2014
Tag 354 - "Neuigkeiten"
Ich weiß, ich schreibe nicht oft, aber ich gebe mein Bestes, alles aufzuholen ;)
Nachdem die letzten Werte ziemlich schlecht waren (oder sagen wir mal so: schlechter als vorher), sind wir nochmal alle Posten durch.
Zunächst sollten Meeko und Milo beide ab sofort Semintra bekommen. Milo - kein Thema. Meeko - flüssige Medizin - no way! Wir haben dann nochmal mit der TA gesprochen und er bekam Fortekor. Unsere TA war nicht so begeistert und meinte auch, dass wir darauf achten sollen, ob Meeko eine Verhaltensänderung durchmacht, das hätte sie oft gesehen bei Fortekor. Leider war dem so! Meeko zog sich zurück, fauchte uns an, selbst er als Papakater, fauchte meinen Freund an. Er war so, als sei er den ganzen Tag stinkig, kam nicht zum Futtern! So ging es auf jedenfall nicht weiter! Wir also letzte Woche bei der TA angerufen und Fortekor abgesetzt, wir sollen versuchen Meeko dafür die SUC zu geben. Das Wochenende tüftelten wir also über dem Plan... wie kriegen wir die SUC rein. Mein Plan: Meeko schnappen und schnell rein, scheiterte. Meeko war danach wieder total nachtragend und kam gar nicht mehr zu mir :( Verdammt! So geht es also definitiv nicht! Heute dann eine neue Idee: Katzenmilch + SUC - funktioniert! Mal sehen was die TA dazu sagt.
Ein weiteres großes Thema das wir hatten: Futter! Nachdem wir im Diätnassfutter ein Plastikstück fanden und die Entschuldigung der Firma zwar kam, aber nicht überzeugte, sind wir wieder aufs Barfen umgestiegen. Ich machte 2011 die ersten Schritte beim Barfen, war aber nie richtig drin, das habe ich nun geändert, habe viel gelesen, viel gerechnet und die Jungs erfreuen sich nun seit 2 Wochen am Barf - und lieben es! (und der Output ist bei weitem angenehmer!)
Wir "perfektionieren" noch unsere Rezepte, aber es kommt super an und das freut uns! Ein weiterer Faktor, bei dem ich fast umgefallen wäre: Die Kosten! Unser Barf kostet uns weniger als die Hälfte vom Diätfutter! Und unser Barf ist auch Phosphatreduziert (über Protein lässt sich streiten, da gehen die Meinungen weit auseinander). Wir sind auf jedenfall auch in dieser Hinsicht nun etwas weniger gehemmt. Denn bis dato kosteten die Jungs mit Medis, Streu, Futter und TA uns fast 300€ pro Monat. Das war schon sehr viel! Natürlich können wir es stemmen, sonst würden wir es ja nicht tun, aber Entlastung die besser ist (siehe Nafu zu Barf) tut auf jedenfall gut!
Wie gehts also jetzt den beiden? Bestens! Milo hat nur Flusen im Kopf, nachts werden jetzt auch dauernd Sachen irgendwo runtergeschmissen. Vozugsweise meine Nagellacke (okay ich sollte sie vielleicht mal aufräumen ;) ). Meeko kam nun nach dem Absetzen von Fortekor gestern sogar wieder zu mir und schmuste (ob nun Fortekor dran Schuld ist, keine Ahnung, hoffen wir es einfach).
Mitte Juni gehts dann zum nächsten Blutabnehmen und Ergebnisse abwarten, wir sind gespannt, aber wieder positiv gestimmt.
Nachdem die letzten Werte ziemlich schlecht waren (oder sagen wir mal so: schlechter als vorher), sind wir nochmal alle Posten durch.
Zunächst sollten Meeko und Milo beide ab sofort Semintra bekommen. Milo - kein Thema. Meeko - flüssige Medizin - no way! Wir haben dann nochmal mit der TA gesprochen und er bekam Fortekor. Unsere TA war nicht so begeistert und meinte auch, dass wir darauf achten sollen, ob Meeko eine Verhaltensänderung durchmacht, das hätte sie oft gesehen bei Fortekor. Leider war dem so! Meeko zog sich zurück, fauchte uns an, selbst er als Papakater, fauchte meinen Freund an. Er war so, als sei er den ganzen Tag stinkig, kam nicht zum Futtern! So ging es auf jedenfall nicht weiter! Wir also letzte Woche bei der TA angerufen und Fortekor abgesetzt, wir sollen versuchen Meeko dafür die SUC zu geben. Das Wochenende tüftelten wir also über dem Plan... wie kriegen wir die SUC rein. Mein Plan: Meeko schnappen und schnell rein, scheiterte. Meeko war danach wieder total nachtragend und kam gar nicht mehr zu mir :( Verdammt! So geht es also definitiv nicht! Heute dann eine neue Idee: Katzenmilch + SUC - funktioniert! Mal sehen was die TA dazu sagt.
Ein weiteres großes Thema das wir hatten: Futter! Nachdem wir im Diätnassfutter ein Plastikstück fanden und die Entschuldigung der Firma zwar kam, aber nicht überzeugte, sind wir wieder aufs Barfen umgestiegen. Ich machte 2011 die ersten Schritte beim Barfen, war aber nie richtig drin, das habe ich nun geändert, habe viel gelesen, viel gerechnet und die Jungs erfreuen sich nun seit 2 Wochen am Barf - und lieben es! (und der Output ist bei weitem angenehmer!)
Wir "perfektionieren" noch unsere Rezepte, aber es kommt super an und das freut uns! Ein weiterer Faktor, bei dem ich fast umgefallen wäre: Die Kosten! Unser Barf kostet uns weniger als die Hälfte vom Diätfutter! Und unser Barf ist auch Phosphatreduziert (über Protein lässt sich streiten, da gehen die Meinungen weit auseinander). Wir sind auf jedenfall auch in dieser Hinsicht nun etwas weniger gehemmt. Denn bis dato kosteten die Jungs mit Medis, Streu, Futter und TA uns fast 300€ pro Monat. Das war schon sehr viel! Natürlich können wir es stemmen, sonst würden wir es ja nicht tun, aber Entlastung die besser ist (siehe Nafu zu Barf) tut auf jedenfall gut!
Wie gehts also jetzt den beiden? Bestens! Milo hat nur Flusen im Kopf, nachts werden jetzt auch dauernd Sachen irgendwo runtergeschmissen. Vozugsweise meine Nagellacke (okay ich sollte sie vielleicht mal aufräumen ;) ). Meeko kam nun nach dem Absetzen von Fortekor gestern sogar wieder zu mir und schmuste (ob nun Fortekor dran Schuld ist, keine Ahnung, hoffen wir es einfach).
Mitte Juni gehts dann zum nächsten Blutabnehmen und Ergebnisse abwarten, wir sind gespannt, aber wieder positiv gestimmt.
Samstag, 15. März 2014
Tag 315 - "Neue Blutwerte"
So am Mittwoch war endlich der Termin bei der TA.
Dieses Mal waren beide sehr aufgeregt bei der Blutabnahme -.- Milo ließ aber dafür super Blut, Meeko aber nicht so. Aber es reichte wieder für komplette Blutbilder.
Leider verschlechterte sich bei beiden der Krea deutlich. Milo schoss von 3,2 auf 4,4 hoch und Meeko von 1,8 auf 2,2. Ärgerlich, da wir ja beim letzten Blutbild Erfolge verzeichneten, weil die Werte runter gingen.
Schön allerdings ist zu sehen, dass die Zahn OP's Wirkung zeigten und die Leukos gut runter gegangen sind.
Nichtsdestotrotz müssen wir jetzt schauen, es gibt seit gestern Semintra. In Milo krieg ich es super rein, bei Meeko ist es ein wenig schwieriger, da ich ihn nicht stressen will. Gestern kontte ich Leckerlis spicken, heute funktionierte es leider noch nicht, aber der Tag ist ja noch nicht vorbei.
Auch versuchen wir, dass wir vll das Futter von Vet Concept mit einer Tüte Saucenfutter mischen, vielleicht wird das ja gefuttert.
Und es gibt auch wieder Trofu von VC, zumindestens in den Futterball und ins Fummelbrett, das vermissen sie sonst wirklich zu sehr.
Natürlich traf uns das Blutbild mal wieder sehr, auch unsere TA war enttäuscht, gehts beiden doch so gut und sind super drauf, aber sie traf es auf den Punkt: Aufstehen und Krone richten - weiter geht's!
Dieses Mal waren beide sehr aufgeregt bei der Blutabnahme -.- Milo ließ aber dafür super Blut, Meeko aber nicht so. Aber es reichte wieder für komplette Blutbilder.
Leider verschlechterte sich bei beiden der Krea deutlich. Milo schoss von 3,2 auf 4,4 hoch und Meeko von 1,8 auf 2,2. Ärgerlich, da wir ja beim letzten Blutbild Erfolge verzeichneten, weil die Werte runter gingen.
Schön allerdings ist zu sehen, dass die Zahn OP's Wirkung zeigten und die Leukos gut runter gegangen sind.
Nichtsdestotrotz müssen wir jetzt schauen, es gibt seit gestern Semintra. In Milo krieg ich es super rein, bei Meeko ist es ein wenig schwieriger, da ich ihn nicht stressen will. Gestern kontte ich Leckerlis spicken, heute funktionierte es leider noch nicht, aber der Tag ist ja noch nicht vorbei.
Auch versuchen wir, dass wir vll das Futter von Vet Concept mit einer Tüte Saucenfutter mischen, vielleicht wird das ja gefuttert.
Und es gibt auch wieder Trofu von VC, zumindestens in den Futterball und ins Fummelbrett, das vermissen sie sonst wirklich zu sehr.
Natürlich traf uns das Blutbild mal wieder sehr, auch unsere TA war enttäuscht, gehts beiden doch so gut und sind super drauf, aber sie traf es auf den Punkt: Aufstehen und Krone richten - weiter geht's!
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Dienstag, 4. März 2014
Tag 304 - "Aber bitte mit Sauce!"
Es geht nun los...
Seit ein paar Wochen kann ich es langsam mit ansehen, dass Milo mäkelig beim Futter wird.
Wir füttern hauptsächlich Macs, Grau und Leonardo jeweils mit Renalzin. Ab und zu gibts Nierendiät von Vet Concept oder Animoda Integra.
Wenn wir Macs, Grau oder Leonardo füttern frisst er von seiner Portion meist nur 50g. Und es bleibt viel stehen. Ich habe für solche Fälle immer ein paar Pouchbeutel da (Macs, CFF, Animonda Rafine Soupe und Schmusy). Tja und was soll ich sagen, wenn Animonda Rafine Soupe drin landet oder auch Schmusy, alles leer (auch mit Renalzin natürlich).
Da er eh immer so an der Grenze mit seinem Gewicht ist, wobei man auch sagen muss, er ist sehr zierlich von der Figur, haben wir immer öfter zwischen den Mahlzeiten dann Pouches verfüttert. Damit eben der Kleine was frisst. Aber auf Dauer macht es auch keinen Sinn, immer das normale Futter wegzuschmeißen -.-
Jetzt haben wir aufgestockt, habe 140 Puches bestellt, damit der Bub mal mehr frisst. Ich hoffe es gibt sich wieder, denn die Teile sind natürlich auch nicht wirklich günstig (wobei das nebensächlich ist) und er muss natürlich mehr davon fressen.
Wer also kennt noch weitere Saucenfutter?
Bozita habe ich widerwillig auch mal wieder bestellt, das macht üblen Output, aber wir testen es mal mit Milo - mal sehen. Ansonsten wie gesagt haben wir das Schmusy Nature und das Animonda Rafine Soupe, das findet er super. Ich muss halt gestehen, dass ich mich irgendwie noch dagegen strebe ihm das "schlechteste" Futter zu geben - klar wenn er nichts anderes fressen will - kriegt er es, aber im Moment widerstrebt es mir noch.
Seit ein paar Wochen kann ich es langsam mit ansehen, dass Milo mäkelig beim Futter wird.
Wir füttern hauptsächlich Macs, Grau und Leonardo jeweils mit Renalzin. Ab und zu gibts Nierendiät von Vet Concept oder Animoda Integra.
Wenn wir Macs, Grau oder Leonardo füttern frisst er von seiner Portion meist nur 50g. Und es bleibt viel stehen. Ich habe für solche Fälle immer ein paar Pouchbeutel da (Macs, CFF, Animonda Rafine Soupe und Schmusy). Tja und was soll ich sagen, wenn Animonda Rafine Soupe drin landet oder auch Schmusy, alles leer (auch mit Renalzin natürlich).
Da er eh immer so an der Grenze mit seinem Gewicht ist, wobei man auch sagen muss, er ist sehr zierlich von der Figur, haben wir immer öfter zwischen den Mahlzeiten dann Pouches verfüttert. Damit eben der Kleine was frisst. Aber auf Dauer macht es auch keinen Sinn, immer das normale Futter wegzuschmeißen -.-
Jetzt haben wir aufgestockt, habe 140 Puches bestellt, damit der Bub mal mehr frisst. Ich hoffe es gibt sich wieder, denn die Teile sind natürlich auch nicht wirklich günstig (wobei das nebensächlich ist) und er muss natürlich mehr davon fressen.
Wer also kennt noch weitere Saucenfutter?
Bozita habe ich widerwillig auch mal wieder bestellt, das macht üblen Output, aber wir testen es mal mit Milo - mal sehen. Ansonsten wie gesagt haben wir das Schmusy Nature und das Animonda Rafine Soupe, das findet er super. Ich muss halt gestehen, dass ich mich irgendwie noch dagegen strebe ihm das "schlechteste" Futter zu geben - klar wenn er nichts anderes fressen will - kriegt er es, aber im Moment widerstrebt es mir noch.
Montag, 9. Dezember 2013
Tag 219 - "Manchmal ists echt zum Heulen"
Vorab: Milo geht es gut, die SUC verträgt er super, Spritzen läuft gut und er ist wie immer.
Am 02.12.13 stand ja nun das zweite Blutbild an. Meeko habe ich auch gleich für den Checkup mitgenommen und auch von ihm sollte ein BB gemacht werden.
Milo hat endlich genug Blut gelassen, alles kein Thema, auch wenn er an dem Tag etwas maulig war, gab ja kein Futter...
Bei Meeko ist das ja eh alles kein Thema.
Zuhause angekommen war wieder Heiter-Sonnenschein, denn es gab ja Futter und man war wieder daheim :)
Zwei Tage später rief dann die TA an und meinte schon, dass sie gute und schlechte Nachrichten hätte... Mein Tipp: Meeko gut, Milo schlecht... Falsch :(
Milos Krea ist gesunken auf 3,2, auch wenn das nicht übermäßig berauschend ist, aber es ist ein Anfang (vorher 3,5). Die ZahnOP wird angegangen, aber das müssen wir auch (Termin 17.12.13).
Aber nun Meeko: Beginnende CNI. Als ich das hörte, dachte ich nur: "Wo ist die Kamera? Wer will mich eigentlich veräppeln?". Nein ich will es niemandem wünschen, aber haben wir um Gottes Willen nicht genug schon durchgemacht? FIV, 2 Jahre TA Besuche bis der Polyp im Ohr diagnostiziert wurde, FORL, Bullaosteotomie, Spezial-Zahn-OP wegen Komplikationen... und jetzt noch CNI? Ich weiß es ist kein Weltuntergang, aber es ist einfach manchmal echt zum Heulen.
Wir haben abends sehr lange darüber gesprochen, wie es weiter geht usw. usf. Natürlich werden wir alles für unsere Tiere tun, was wir können, aber manchmal will man einfach alles hinschmeißen.
Meeko soll erstmal Nierenfutter mitbekommen, ist zum Glück kein Thema, denn er frisst, was man ihm vorsetzt, wenns dann an die Medikation irgendwann geht, ists ein ganz anderes Thema.
Nun ja ich will es dabei belassen, wir sind einfach ziemlich ausgelaugt.
Am 02.12.13 stand ja nun das zweite Blutbild an. Meeko habe ich auch gleich für den Checkup mitgenommen und auch von ihm sollte ein BB gemacht werden.
Milo hat endlich genug Blut gelassen, alles kein Thema, auch wenn er an dem Tag etwas maulig war, gab ja kein Futter...
Bei Meeko ist das ja eh alles kein Thema.
Zuhause angekommen war wieder Heiter-Sonnenschein, denn es gab ja Futter und man war wieder daheim :)
Zwei Tage später rief dann die TA an und meinte schon, dass sie gute und schlechte Nachrichten hätte... Mein Tipp: Meeko gut, Milo schlecht... Falsch :(
Milos Krea ist gesunken auf 3,2, auch wenn das nicht übermäßig berauschend ist, aber es ist ein Anfang (vorher 3,5). Die ZahnOP wird angegangen, aber das müssen wir auch (Termin 17.12.13).
Aber nun Meeko: Beginnende CNI. Als ich das hörte, dachte ich nur: "Wo ist die Kamera? Wer will mich eigentlich veräppeln?". Nein ich will es niemandem wünschen, aber haben wir um Gottes Willen nicht genug schon durchgemacht? FIV, 2 Jahre TA Besuche bis der Polyp im Ohr diagnostiziert wurde, FORL, Bullaosteotomie, Spezial-Zahn-OP wegen Komplikationen... und jetzt noch CNI? Ich weiß es ist kein Weltuntergang, aber es ist einfach manchmal echt zum Heulen.
Wir haben abends sehr lange darüber gesprochen, wie es weiter geht usw. usf. Natürlich werden wir alles für unsere Tiere tun, was wir können, aber manchmal will man einfach alles hinschmeißen.
Meeko soll erstmal Nierenfutter mitbekommen, ist zum Glück kein Thema, denn er frisst, was man ihm vorsetzt, wenns dann an die Medikation irgendwann geht, ists ein ganz anderes Thema.
Nun ja ich will es dabei belassen, wir sind einfach ziemlich ausgelaugt.
Donnerstag, 14. November 2013
Tag 194 - "Was bisher geschah..."
Meine Pause soll nicht von sehr langer Dauer sein und ich will euch ein wenig auf dem Laufenden halten.
Wir waren am 24.10.13 mit Milo beim TA, da mir doch das Trinkverhalten auffiel. Ich hatte davor 2-3 Wochen lang auch ein wenig geschaut wie viel er trinkt und es waren im Durschnitt gute 400ml pro Tag (und das bei reiner Nafu-Fütterung). Wir hatten damals vor der ZahnOP schon einmal das Trinkverhalten angesprochen, aber da kam nur lapidar die Aussage "Manche trinken eben mehr". Wir haben es erstmal dabei belassen.
Am 24.10. waren wir dann wie gesagt beim TA, einer neuen TA. Sie vermutete zunächst Diabetes. Wir nahmen Milo mehr schlecht als recht Blut ab, denn er ließ nur wenig Blut und am Abend wollte mich die TA nochmal anrufen.
Dabei teilte sie mir mit, dass es leider kein Diabetes sei, sondern CNE (Chronische Niereninsuffizienz). Ich fiel erstmal aus allen Wolken. Die Werte seien sehr schlecht, so dass seine Niere vielleicht noch zu 10-15% arbeitete.
Und ab da an begann für mich das große Informationssuchen, Foren durchwühlen, viele liebe Menschen standen mir beiseite. Mein Kopf rauchte und er tut es auch immernoch.
Wir fingen dann gleich einige Tage später mit SUC und Infusionen an, nachdem wir vorher noch ein ausgiebiges Beratungsgespräch hatten (nur mal so am Rande: Als wir damals uns die OP von Meeko am Ohr erklären ließen in der TK haben wir für die 30 Minuten knappe 60€ bezahlt; jetzt bei der TA waren wir über eine Stunde, ich hatte viele Fragen und wir waren bei 9,60€!!!).
Was für mich einfach weiterhin das ganze so unbegreiflich macht: Jeder der Milo sieht, denkt nicht das er krank ist, selbst die TA. Er ist so mit sich und dem Leben zufrieden, fiepst, spielt, kuschelt, frisst, macht Unsinn, wie eben jeder andere Kater. Aber gut es ist nun mal so und wir sollten wohl dankbar sein, dass es ihm so gut geht, bei den schlechten Werten.
Nach 2 Wochen Infusionen, übernehme ich nun mittlerweile das Spritzen von Milo. 2mal die Woche. Ich bin froh, dass ich durch Meekos Nachbehandlung der Bullaosteotomie so viel Lernen konnte (Fäden ziehen, Säubern, etc. pp.) (auch wenn ich natürlich nicht froh bin, das er krank war), aber ich muss sagen, das hilft mir jetzt ungemein. Ich kann in den Situationen, in denen ich eben Spritzen muss oder was auch immer, gut abschalten und mich darauf fokussieren, was zu tun ist. Ich mache mir in dem Moment keine Sorgen, ob das Festhalten oder sonst was dem Tier Schmerzen zufügt (beim korrekten Ausführen des Festhaltens usw. natürlich). Herr Dosenöffner ist da absolut anders, er denkt schon manchmal, wenn er den Kater festhält, das man ihm weh tut, vor allem hat es Milo absolut drauf, jämmerlichst zu maunzen.
Umso schöner ist, wenn man Milo runter lässt und alles vorbei ist, er schnurrt einen an, schmust schon wieder und ist wieder komplett glücklich, also absolut nicht nachtragend.
Des Weiteren wurde das Futter umgestellt, zum Glück frisst Milo es soweit, aber er will absolut nicht getrennt fressen. Heißt für uns: Mit in der Küche stehen und schauen, das keiner der beiden voneinander klaut, was aber beide gerne machen -.-
Nun denn, der nächste Termin steht für den 02.12.13 an, dabei wird ein neues Blutbild gemacht und wir hoffen sehr, dass wir dann endlich mehr Blut bekommen.
Aber weil wir natürlich so super gerne zum TA fahren, mussten wir dann gestern noch mit Meeko hin: Blut am Stuhl und Erbrechen. Analdrüsen entzündet und mussten ausgedrückt werden, das eigentlich durchsichtige Sekret war schon grau/schwarz! Heute um 10.15 Uhr ist dann der zweite Termin für Meeko, die Analbeutel werden nochmal gespült. Dann haben wir das hoffentlich auch geschafft.
So das war es soweit von uns. Ich versuche mich weiter in die CNE einzulesen, da gibt es so viel zu wissen.
Und danke nochmal an all die lieben Menschen die mir zur Seite stehen!
Wir waren am 24.10.13 mit Milo beim TA, da mir doch das Trinkverhalten auffiel. Ich hatte davor 2-3 Wochen lang auch ein wenig geschaut wie viel er trinkt und es waren im Durschnitt gute 400ml pro Tag (und das bei reiner Nafu-Fütterung). Wir hatten damals vor der ZahnOP schon einmal das Trinkverhalten angesprochen, aber da kam nur lapidar die Aussage "Manche trinken eben mehr". Wir haben es erstmal dabei belassen.
Am 24.10. waren wir dann wie gesagt beim TA, einer neuen TA. Sie vermutete zunächst Diabetes. Wir nahmen Milo mehr schlecht als recht Blut ab, denn er ließ nur wenig Blut und am Abend wollte mich die TA nochmal anrufen.
Dabei teilte sie mir mit, dass es leider kein Diabetes sei, sondern CNE (Chronische Niereninsuffizienz). Ich fiel erstmal aus allen Wolken. Die Werte seien sehr schlecht, so dass seine Niere vielleicht noch zu 10-15% arbeitete.
Und ab da an begann für mich das große Informationssuchen, Foren durchwühlen, viele liebe Menschen standen mir beiseite. Mein Kopf rauchte und er tut es auch immernoch.
Wir fingen dann gleich einige Tage später mit SUC und Infusionen an, nachdem wir vorher noch ein ausgiebiges Beratungsgespräch hatten (nur mal so am Rande: Als wir damals uns die OP von Meeko am Ohr erklären ließen in der TK haben wir für die 30 Minuten knappe 60€ bezahlt; jetzt bei der TA waren wir über eine Stunde, ich hatte viele Fragen und wir waren bei 9,60€!!!).
Was für mich einfach weiterhin das ganze so unbegreiflich macht: Jeder der Milo sieht, denkt nicht das er krank ist, selbst die TA. Er ist so mit sich und dem Leben zufrieden, fiepst, spielt, kuschelt, frisst, macht Unsinn, wie eben jeder andere Kater. Aber gut es ist nun mal so und wir sollten wohl dankbar sein, dass es ihm so gut geht, bei den schlechten Werten.
Nach 2 Wochen Infusionen, übernehme ich nun mittlerweile das Spritzen von Milo. 2mal die Woche. Ich bin froh, dass ich durch Meekos Nachbehandlung der Bullaosteotomie so viel Lernen konnte (Fäden ziehen, Säubern, etc. pp.) (auch wenn ich natürlich nicht froh bin, das er krank war), aber ich muss sagen, das hilft mir jetzt ungemein. Ich kann in den Situationen, in denen ich eben Spritzen muss oder was auch immer, gut abschalten und mich darauf fokussieren, was zu tun ist. Ich mache mir in dem Moment keine Sorgen, ob das Festhalten oder sonst was dem Tier Schmerzen zufügt (beim korrekten Ausführen des Festhaltens usw. natürlich). Herr Dosenöffner ist da absolut anders, er denkt schon manchmal, wenn er den Kater festhält, das man ihm weh tut, vor allem hat es Milo absolut drauf, jämmerlichst zu maunzen.
Umso schöner ist, wenn man Milo runter lässt und alles vorbei ist, er schnurrt einen an, schmust schon wieder und ist wieder komplett glücklich, also absolut nicht nachtragend.
Des Weiteren wurde das Futter umgestellt, zum Glück frisst Milo es soweit, aber er will absolut nicht getrennt fressen. Heißt für uns: Mit in der Küche stehen und schauen, das keiner der beiden voneinander klaut, was aber beide gerne machen -.-
Nun denn, der nächste Termin steht für den 02.12.13 an, dabei wird ein neues Blutbild gemacht und wir hoffen sehr, dass wir dann endlich mehr Blut bekommen.
Aber weil wir natürlich so super gerne zum TA fahren, mussten wir dann gestern noch mit Meeko hin: Blut am Stuhl und Erbrechen. Analdrüsen entzündet und mussten ausgedrückt werden, das eigentlich durchsichtige Sekret war schon grau/schwarz! Heute um 10.15 Uhr ist dann der zweite Termin für Meeko, die Analbeutel werden nochmal gespült. Dann haben wir das hoffentlich auch geschafft.
So das war es soweit von uns. Ich versuche mich weiter in die CNE einzulesen, da gibt es so viel zu wissen.
Und danke nochmal an all die lieben Menschen die mir zur Seite stehen!
Sonntag, 10. November 2013
Wir brauchen eine Pause...
Ja ich werde den Blog erstmal auf Eis legen, bis sich hier einigermaßen ein Alltag entwickelt hat.
Leider gab es am 24.10. eine nicht so erfreuliche Diagnose bei Milo: Chronische Niereninsuffizienz. Wir haben viele liebe Ratschläge und Tipps bekommen, ich lese jeglichen Informationen und wir versuchen nun damit klarzukommen. Aktuell gebe ich auch Milo selbst Spritzen und wir versuchen einfach einen Alltag zu entwickeln.
Ich versuche so viel wie möglich zu Lesen und zu Lernen, das kostet im Moment viel Kraft und Konzentration, daher ist der Blog leider aktuell eher nebensächlich.
Ich denke, dass sobald wir die ersten neuen Blutwerte im Dezember haben und diese hoffentlich besser sind, das wir dann wieder schauen, wie es mit dem Blog weitergeht. Aber bis dahin, sag ich erstmal leise "tschüß".
Leider gab es am 24.10. eine nicht so erfreuliche Diagnose bei Milo: Chronische Niereninsuffizienz. Wir haben viele liebe Ratschläge und Tipps bekommen, ich lese jeglichen Informationen und wir versuchen nun damit klarzukommen. Aktuell gebe ich auch Milo selbst Spritzen und wir versuchen einfach einen Alltag zu entwickeln.
Ich versuche so viel wie möglich zu Lesen und zu Lernen, das kostet im Moment viel Kraft und Konzentration, daher ist der Blog leider aktuell eher nebensächlich.
Ich denke, dass sobald wir die ersten neuen Blutwerte im Dezember haben und diese hoffentlich besser sind, das wir dann wieder schauen, wie es mit dem Blog weitergeht. Aber bis dahin, sag ich erstmal leise "tschüß".
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