4 Jahre 3 Monate 5 Tage
Eine traurige Bilanz.
Länger warst du nicht bei uns und dennoch will ich keine Sekunde missen.
Du hast uns viele Sorgen beschert und uns jeden Tag aufs Neue überrascht.
Heute waren wir dran und mussten den schwersten Schritt nehmen: Wir ließen dich gehen.
Meeko...
Vor 4 Jahren 3 Monaten und 5 Tagen kamst du in unser Leben. Scheu und
ohne jegliches Vertrauen. Wir gingen durch viele Höhen und Tiefen.
Viele hier im Forum haben unsere Geschichte miterlebt, mitgehofft und gebangt und letztlich haben wir verloren.
Es war ein unfairer Kampf, wir konnten nicht gewinnen.
Die letzten Wochen waren das wunderbarste auf der Welt, du warst das
erste Mal mit mir im Bett, du hast dich an meinen Bauch gelegt zum
Schmusen und kamst auf den Schreibtisch. Tief im Inneren wusste ich,
dass du dich verabschiedest. Aber wahr haben wollte ich es nicht.
Gestern gings dir schon nicht so gut, ich musste dir die Tabletten
eingeben. Heute Morgen war aber alles wieder im Lot - wie immer bei dir -
nur Höhen und Tiefen, keine Mitten. Und heute um 15 Uhr bekam ich die
SMS: Du hast Schnappatmung. Ich wusste es schon da. Dein Herrchen wollte
es nicht wahr haben, wollte abwarten, er wusste doch du würdest dich
erholen. Ich wusste, dass es nicht so ist. Das es temporär nur ist. 3mal
bist du dank RCM schon zusammengebrochen, ein 4. Mal bedeutete das
Ende.
Ich wartete 20 Minuten ab, deine Atmung wurde nicht besser. Ich rief die
TA an. Leider ausgerechnet heute war sie auf einer Fortbildung am Abend
und konnte nicht kommen. So fuhr ich Heim und packte dich ein. In deine
Lieblingsdecke. Wir fuhren zum TA. Wir hielten dich im Arm, wir
streichelten dich, wir waren da. Es war alles andere als schön, es war
nicht friedlich. Denn du mein Lieber, du wolltest weiter kämpfen, aber
dein Körper konnte nicht mehr. All die Krankheiten und zuletzt RCM
zollten ihren Tribut.
Wir waren bei dir, wir haben uns verabschiedet. Es war das Schwerste
überhaupt. Doch weißt du was? Ich bin erleichtert, es beschämt mich
schon fast. Natürlich bin ich traurig, aber ich bin auch erleichtert,
ich weiß, dass du gekämft hast und alles gegeben hast, aber letztlich
war ein Zusammenbruch eine Qual, es gab keine Option, wir konnten es nur
mildern.
Du bist nun bei uns daheim. Milo verabschiedet sich, das war uns
wichtig. Liebe Menschen werden dich heute Abend noch abholen und sich um
dich kümmern, damit du bald wieder daheim bist.
Meeko, du warst wunderbar, du warst großartig. Wir konnten nicht
gewinnen, zumindestens nicht gegen die Krankheiten, aber wir können mit
stolz sagen, dass wir dir wieder Vertrauen geschenkt haben und du uns
und daher haben wir letztlich doch gewonnen.
Meeko, wir lieben dich!
Meeko bekommt nach knapp 2,5 Jahren endlich einen Kumpel: Milo. Ein ebenfalls FIV-positiver Kater, der ihm den letzten Rest an Vertrauen beibringen soll. Hier möchte ich über unsere Zusammenführung berichten, aber auch über die Höhen und Tiefen mit CNI.
Donnerstag, 27. November 2014
Sonntag, 9. November 2014
Tag 554 - Update
Ohje mea culpa, ich habe meinen Blog sehr lange brach liegen lassen.
Die letzten Monate waren auch nicht gerade smooth. Viel kam privat dazu: Auto kaputt, Vollzeitpraktikum seit September, eine "nette" Nebenkostenabrechnung, Flöhe -.- usw. usf.
Daher kommen wir nun zu einem wohlverdienten Update zu den beiden ;)
Ich war im Oktober 3 Tage weg in Stuttgart arbeitsbedingt, mir tat die Zeit auch ein wenig gut, wenn sie auch sehr stressig war und ich eigentlich nur abends von der Arbeit kam und sofort ins Bett ging.
P. hat daheim alles perfekt gemeistert, sogar die Infusion für Milo konnte er alleine geben.
Nachdem ich aber wieder Heim kam, war nichts mehr wie es war.
Meeko war komplett ausgewechselt. Aber positiv. Beginnen wir am Anfang :)
Ich kam abends Heim und war einfach nur kaputt. Ich legte mich auf die Couch und plötzlich das:
Aber leider ist nicht alles rosig. Man merkt gerade wenn er schläft, dass nicht alle Positionen mehr von Voteil für ihn sind, er fängt dann an doch manchmal schlechter Luft zu bekommen. Er röchelt dann. Er merkt aber nichts. Ich wecke ihn dann immer sanft auf, man solls ja eig. nicht machen, naja er dreht sich dann entsprechend um und schläft eben in einer anderen Position weiter, dann geht es besser.
Alles in allem ist aber alles in Ordnung. Er dreht halt völlig am Rad ;)
Es ist wirklich schön das anzusehen, er blüht auf und ist ein anderer Kater. Die Flöhe haben wir auch gut im Griff und fast eliminiert. Es wird also :)
Die letzten Monate waren auch nicht gerade smooth. Viel kam privat dazu: Auto kaputt, Vollzeitpraktikum seit September, eine "nette" Nebenkostenabrechnung, Flöhe -.- usw. usf.
Daher kommen wir nun zu einem wohlverdienten Update zu den beiden ;)
Ich war im Oktober 3 Tage weg in Stuttgart arbeitsbedingt, mir tat die Zeit auch ein wenig gut, wenn sie auch sehr stressig war und ich eigentlich nur abends von der Arbeit kam und sofort ins Bett ging.
P. hat daheim alles perfekt gemeistert, sogar die Infusion für Milo konnte er alleine geben.
Nachdem ich aber wieder Heim kam, war nichts mehr wie es war.
Meeko war komplett ausgewechselt. Aber positiv. Beginnen wir am Anfang :)
Ich kam abends Heim und war einfach nur kaputt. Ich legte mich auf die Couch und plötzlich das:
Das hatte Meeko vorher noch NIE NIE NIE gemacht. Wir waren beide so perplex, da mussten erstmal Fotos her.
Und damit war das Drama geboren :P
Meeko springt dauernd auf die Couch, kommt Schmusen. Springt auf die TV Bank, wieder auf die Heizung, knabbert an den Pflanzen, wird richtig aufdringlich oO Natürlich ist er weiterhin schreckhaft, aber unglaublich aufgeblüht.
Am Wochenende darauf ging es dann weiter, er springt jetzt plötzlich auf den Schreibtisch, während wir dran sitzen! Das hat er sich richtig gut von Milo abgeguckt. Dann dackelt er auf unsren Tischen rum und will schmusen. Nur eins hat er dabei noch nicht raus: Wie springe ich auf den Tisch ohne wie ein Elefant mit einem riesen Krach zu landen? Die Leichtfüßigkeit einer Katze fehlt ihm noch.
Und damit war das Drama geboren :P
Meeko springt dauernd auf die Couch, kommt Schmusen. Springt auf die TV Bank, wieder auf die Heizung, knabbert an den Pflanzen, wird richtig aufdringlich oO Natürlich ist er weiterhin schreckhaft, aber unglaublich aufgeblüht.
Am Wochenende darauf ging es dann weiter, er springt jetzt plötzlich auf den Schreibtisch, während wir dran sitzen! Das hat er sich richtig gut von Milo abgeguckt. Dann dackelt er auf unsren Tischen rum und will schmusen. Nur eins hat er dabei noch nicht raus: Wie springe ich auf den Tisch ohne wie ein Elefant mit einem riesen Krach zu landen? Die Leichtfüßigkeit einer Katze fehlt ihm noch.
Aber leider ist nicht alles rosig. Man merkt gerade wenn er schläft, dass nicht alle Positionen mehr von Voteil für ihn sind, er fängt dann an doch manchmal schlechter Luft zu bekommen. Er röchelt dann. Er merkt aber nichts. Ich wecke ihn dann immer sanft auf, man solls ja eig. nicht machen, naja er dreht sich dann entsprechend um und schläft eben in einer anderen Position weiter, dann geht es besser.
Alles in allem ist aber alles in Ordnung. Er dreht halt völlig am Rad ;)
Es ist wirklich schön das anzusehen, er blüht auf und ist ein anderer Kater. Die Flöhe haben wir auch gut im Griff und fast eliminiert. Es wird also :)
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Freitag, 22. August 2014
Tag 475 - Happy Move In Day, Meeko!
Der Tag ist jung und man soll den Tag nicht vor dem Abend loben und doch hast du uns überrascht!
Heute ist der 22. August 2014. Heute genau vor 4 Jahren bist du bei uns eingezogen. Nach nur einem Tag wussten wir, du kommst zu uns und so war es. Nachmittags warst du da und hast dir sofort die Garderobe im Flur als dein neues Heim erkoren.
Leider konnten wir dir die letzten 4 Jahren kaum eine ruhige Zeit gönnen, immer wieder ging es zum Tierarzt, wir hatten nie Ruhe. Leider haben auch wir einem Tierarzt zu sehr vertraut und mussten dafür einiges hinblechen, aber du hast alles überstanden, alles mitgemacht, brav durchgehalten.
Und auch nach deiner schweren OP im Oktober 2012 hast du alles ertragen, ich musste dir Fäden ziehen, die Wunde täglich säubern, das alles war nicht leicht für dich.
Die letzten 4 Jahre waren geprägt von FORL, Allergien, Polypen, CNI und letztlich RCM. Gegen alles haben wir gekämpft, alles haben wir in den Griff bekommen und doch haben wir verloren. RCM brach uns das Genick, wir konnten nichts mehr tun. Wir warten. Manchmal frage ich mich, was wäre wenn? Was wäre wenn wir RCM früher erkannt hätten? Aber leider kenne ich die Antwort: Das Unvermeidliche würde trotzdem eintreten: Dein Herz würde sich irgendwann trotzdem versteifen, deine Lungen würden sich trotzdem mit Wasser füllen, du würdest trotzdem sterben. Wir hätten vielleicht noch etwas mehr Zeit gehabt, Zeit, die ich dir sehr gerne geschenkt hätte.
Lieber Meeko, es war keine einfache Zeit, wir lieben dich überalles und sind unendlich traurig, dass wir dich bald gehen lassen müssen. Das wir dir nicht das geben konnten was wir uns wünschten: Einen ruhigen Lebensabend.
Wir wünschen dir heute einen tollen "Move-In" Day, ich werde dir nachher noch etwas backen, keine Sorge.
Wir haben dich lieb!
Deine Katzeneltern
Heute ist der 22. August 2014. Heute genau vor 4 Jahren bist du bei uns eingezogen. Nach nur einem Tag wussten wir, du kommst zu uns und so war es. Nachmittags warst du da und hast dir sofort die Garderobe im Flur als dein neues Heim erkoren.
Leider konnten wir dir die letzten 4 Jahren kaum eine ruhige Zeit gönnen, immer wieder ging es zum Tierarzt, wir hatten nie Ruhe. Leider haben auch wir einem Tierarzt zu sehr vertraut und mussten dafür einiges hinblechen, aber du hast alles überstanden, alles mitgemacht, brav durchgehalten.
Und auch nach deiner schweren OP im Oktober 2012 hast du alles ertragen, ich musste dir Fäden ziehen, die Wunde täglich säubern, das alles war nicht leicht für dich.
Die letzten 4 Jahre waren geprägt von FORL, Allergien, Polypen, CNI und letztlich RCM. Gegen alles haben wir gekämpft, alles haben wir in den Griff bekommen und doch haben wir verloren. RCM brach uns das Genick, wir konnten nichts mehr tun. Wir warten. Manchmal frage ich mich, was wäre wenn? Was wäre wenn wir RCM früher erkannt hätten? Aber leider kenne ich die Antwort: Das Unvermeidliche würde trotzdem eintreten: Dein Herz würde sich irgendwann trotzdem versteifen, deine Lungen würden sich trotzdem mit Wasser füllen, du würdest trotzdem sterben. Wir hätten vielleicht noch etwas mehr Zeit gehabt, Zeit, die ich dir sehr gerne geschenkt hätte.
Lieber Meeko, es war keine einfache Zeit, wir lieben dich überalles und sind unendlich traurig, dass wir dich bald gehen lassen müssen. Das wir dir nicht das geben konnten was wir uns wünschten: Einen ruhigen Lebensabend.
Wir wünschen dir heute einen tollen "Move-In" Day, ich werde dir nachher noch etwas backen, keine Sorge.
Wir haben dich lieb!
Deine Katzeneltern
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Freitag, 18. Juli 2014
Tag 440 - Leben mit restriktiver Kardiomyopathie (RCM)
Hallo zusammen,
zunächst tut es mir Leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, mit dem Wissen, dass die eigene Katze jeden Augenblick ersticken kann, fokussiert man sich auf wenige wichtige Dinge. Das waren vor allem unsere Katzen und meine Prüfungen.
Ich möchte nun gerne alles nachfassen, was seit der Diagnose passiert ist.
Mein letzter Post (Tag 368) brachte uns mehr Gewissheit, eine Prognose, so schlimm sie auch war. Mit einem Lungenödem UND einem Thoraxerguss war es klar, dass die Prognose sehr schlecht ist. 3-6 Monate hieß es. Daran hielten wir fest.
Die Tage danach haben wir erstmal realisiert was es für uns heißt und es machte uns müde. Ich wollte mich nur noch verkriechen, wie ungerecht ist das bitte? Hat er nicht schon genug durchgemacht? Was macht man in so einer Situation? Wir haben uns dann auch mit dem Szenario auseinandergesetzt, wenn es soweit ist. Ein Krematorium haben wir uns ausgesucht - eine Urne hingegegen bis heute nicht.
Die Tablettengabe gestaltete sich meist ziemlich schwierig, so ist es doch immer von Meekos Laune abhängig. Zumal bei drei Tablettengaben am Tag wir oftmals nur sehr, sehr spät selbst ins Bett kamen.
Am 02.06.14 hatten wir dann unseren ersten Herzultraschall. Der Kardiologe war wirklich sehr nett, erklärte alles sehr ausführlich. Unser Kardiologe war sehr zufrieden und freute sich, hätte nicht gedacht, dass wir das so in den Griff bekommen. Die restriktive Kardiomyopathie war auf jedenfall im Griff (natürlich darf man das jetzt nicht allzu schön reden, denn es ist und bleibt ein schwerer Herzfehler). Er hatte kein Wasser mehr im Thorax und das Lungenödem ist weg. Es befand sich allerdings noch Wasser in den Wänden der Alveolen. Unser Arzt hat das sehr gut erklärt: Die Lunge ist wie ein Baum. Die einzelnen Äste haben viele Blätter, diese Blätter sind die Luftbläschen (Alveolen). Die Blätter stellen wir uns mal in 3D vor. Bei dem Lungenödem waren die Alveolen komplett mit Wasser gefüllt, das ist nicht mehr. Jetzt befindet sich "nur" noch in der Blätterwand Wasser, sprich die Blätterwände sind dicker geworden.
Das Herz sah im Ultraschall auch gut aus, also alles soweit okay, wie gesagt, es bleibt ein schwerer Herzfehler.
Es galt also weiter beobachten! Dimanzon (Entwässerungstabletten) durften wir ab Ende dieser/Anfang nächster Woche auf 2 mal täglich reduzieren, sollten ihn aber beobachten und brav weiter Atemfrequenzen zählen. Sobald es sich verschlechtern sollte, sollten wir nochmal kommen. Ansonsten würden wir uns in 3-6 Monaten sehen (was er als sehr optimistisch einschätzt - wir wissen alle um die Prognose mit so einem schweren Herzfehler).
Tja wir reduzierten also das Dimazon eine Woche darauf und es war kurz bevor es so heiß wurde. Die Tablettengabe mit 2 mal am Tag funktionierte aber dafür richtig gut.
Nicht mal 2 Wochen nach dem Termin und dem heißen Wetter brach Meeko wieder zusammen, pumpte wieder wie ein Maikäfer. Es ging wieder in die Klinik. Diagnose: Wieder viel mehr Wasser in der Lunge. Die Hitze verträgt er nicht, dazu die Reduzierung des Dimazon. Das war keine gute Kombination. Er blieb 2 Nächte in der Klinik unter dem Sauerstoffzelt und kam dann wieder Heim. Nun hieß es die Dosis von Dimazon drastisch zu erhöhen und bei heißem Wetter genau zu beobachten und viel Abkühlung zu bieten.
Dies taten wir auch, viele Wasserschüsseln in der Wohnung, ein Wäscheständer mit feuchten Laken, Rollladen tagsüber unten - es war auch ziemlich angenehm in der Wohnung.
Daheim war er wie immer schmusig und genießte seine Zeit. Sein neuster Spleen: Endlich den balkon richtig entdecken und im Blumenkübel schlafen - was solls - pflanz ich da eben nichts an ;)
Er genießte also seine Zeit, er schmuste, er schlief, er schnurrte. Bis gestern: Er brach wieder zusammen, es ist der 3. Zusammenbruch gewesen und leider in so kurzen Abständen. Ich bin sofort wieder in die Klinik, aber man machte mir nicht viele Hoffnungen. Er schreite schon, da er keine Luft bekam. Er kam natürlich wieder ins Sauerstoffzelt. Sollte er sich nicht innerhalb von 30 Minuten fangen und auf den Sauerstoff und die Medikamente reagieren, wäre es besser, ihn gehen zu lassen. Das wollte ich auf keinen Fall (natürlich würde ich ihn nicht leiden lassen!), wir haben mit unserer StammTA gesprochen, sie kommt zu uns, wenn es soweit ist, wir wollen, dass er bei uns daheim gehen kann. In Ruhe.
Meeko kämpfte mal wieder, sprach an. Aber die Ärzte sagten auch ganz klar was Sache ist: Auch wenn er jetzt anspricht, kann es sein, dass er uns in der Nacht die Entscheidung abnimmt. Es sieht sehr schlecht aus. Man versprach uns sofort anzurufen, ich war die ganze Nacht kaum am Schlafen, schaute immer wieder aufs Handy. Gegen 8 Uhr durfte ich anrufen und es war wie immer: Meeko ist ein Kämpfer! Er hat sich wieder gefangen, ihm geht es weitaus besser.Die Ärztin von gestern Abend meinte nur, dass es ihm erstaunlich gut ging und sie war sehr froh darüber. Seine Atmung ist besser, er hat Wasser in der Lunge (war klar), aber nicht im Thorax (das ist gut).
Er bekommt nochmal ein Herzultraschall und ich soll später nochmal anrufen.
Natürlich wissen wir um die Prognose und wir wissen, dass beim 4. Crash er eben nicht wieder in die Klinik kommt, sondern, dass dann unsere TA kommt. Es ist aber tröstlich zu wissen, dass wir ihm wahrscheinlich dies erfüllen können. Denn das wünsche ich mir sehr für ihn.
Wir hoffen also, dass Meeko morgen oder gar heute wieder Heim kommt. Aber das Wissen nun endgültig zu haben, dass es wahrscheinlich nicht mal mehr 4 Wochen sind, das möchte ich noch nicht wahr haben. Ein klein wenig tröstlich ist es für uns, dass wir so engagierte Ärzte um uns haben und dass sogar unsere TA den weiten Weg zu uns kommt, damit er bei uns gehen kann.
zunächst tut es mir Leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, mit dem Wissen, dass die eigene Katze jeden Augenblick ersticken kann, fokussiert man sich auf wenige wichtige Dinge. Das waren vor allem unsere Katzen und meine Prüfungen.
Ich möchte nun gerne alles nachfassen, was seit der Diagnose passiert ist.
Mein letzter Post (Tag 368) brachte uns mehr Gewissheit, eine Prognose, so schlimm sie auch war. Mit einem Lungenödem UND einem Thoraxerguss war es klar, dass die Prognose sehr schlecht ist. 3-6 Monate hieß es. Daran hielten wir fest.
Die Tage danach haben wir erstmal realisiert was es für uns heißt und es machte uns müde. Ich wollte mich nur noch verkriechen, wie ungerecht ist das bitte? Hat er nicht schon genug durchgemacht? Was macht man in so einer Situation? Wir haben uns dann auch mit dem Szenario auseinandergesetzt, wenn es soweit ist. Ein Krematorium haben wir uns ausgesucht - eine Urne hingegegen bis heute nicht.
Die Tablettengabe gestaltete sich meist ziemlich schwierig, so ist es doch immer von Meekos Laune abhängig. Zumal bei drei Tablettengaben am Tag wir oftmals nur sehr, sehr spät selbst ins Bett kamen.
Am 02.06.14 hatten wir dann unseren ersten Herzultraschall. Der Kardiologe war wirklich sehr nett, erklärte alles sehr ausführlich. Unser Kardiologe war sehr zufrieden und freute sich, hätte nicht gedacht, dass wir das so in den Griff bekommen. Die restriktive Kardiomyopathie war auf jedenfall im Griff (natürlich darf man das jetzt nicht allzu schön reden, denn es ist und bleibt ein schwerer Herzfehler). Er hatte kein Wasser mehr im Thorax und das Lungenödem ist weg. Es befand sich allerdings noch Wasser in den Wänden der Alveolen. Unser Arzt hat das sehr gut erklärt: Die Lunge ist wie ein Baum. Die einzelnen Äste haben viele Blätter, diese Blätter sind die Luftbläschen (Alveolen). Die Blätter stellen wir uns mal in 3D vor. Bei dem Lungenödem waren die Alveolen komplett mit Wasser gefüllt, das ist nicht mehr. Jetzt befindet sich "nur" noch in der Blätterwand Wasser, sprich die Blätterwände sind dicker geworden.
Das Herz sah im Ultraschall auch gut aus, also alles soweit okay, wie gesagt, es bleibt ein schwerer Herzfehler.
Es galt also weiter beobachten! Dimanzon (Entwässerungstabletten) durften wir ab Ende dieser/Anfang nächster Woche auf 2 mal täglich reduzieren, sollten ihn aber beobachten und brav weiter Atemfrequenzen zählen. Sobald es sich verschlechtern sollte, sollten wir nochmal kommen. Ansonsten würden wir uns in 3-6 Monaten sehen (was er als sehr optimistisch einschätzt - wir wissen alle um die Prognose mit so einem schweren Herzfehler).
Tja wir reduzierten also das Dimazon eine Woche darauf und es war kurz bevor es so heiß wurde. Die Tablettengabe mit 2 mal am Tag funktionierte aber dafür richtig gut.
Nicht mal 2 Wochen nach dem Termin und dem heißen Wetter brach Meeko wieder zusammen, pumpte wieder wie ein Maikäfer. Es ging wieder in die Klinik. Diagnose: Wieder viel mehr Wasser in der Lunge. Die Hitze verträgt er nicht, dazu die Reduzierung des Dimazon. Das war keine gute Kombination. Er blieb 2 Nächte in der Klinik unter dem Sauerstoffzelt und kam dann wieder Heim. Nun hieß es die Dosis von Dimazon drastisch zu erhöhen und bei heißem Wetter genau zu beobachten und viel Abkühlung zu bieten.
Dies taten wir auch, viele Wasserschüsseln in der Wohnung, ein Wäscheständer mit feuchten Laken, Rollladen tagsüber unten - es war auch ziemlich angenehm in der Wohnung.
Daheim war er wie immer schmusig und genießte seine Zeit. Sein neuster Spleen: Endlich den balkon richtig entdecken und im Blumenkübel schlafen - was solls - pflanz ich da eben nichts an ;)
Er genießte also seine Zeit, er schmuste, er schlief, er schnurrte. Bis gestern: Er brach wieder zusammen, es ist der 3. Zusammenbruch gewesen und leider in so kurzen Abständen. Ich bin sofort wieder in die Klinik, aber man machte mir nicht viele Hoffnungen. Er schreite schon, da er keine Luft bekam. Er kam natürlich wieder ins Sauerstoffzelt. Sollte er sich nicht innerhalb von 30 Minuten fangen und auf den Sauerstoff und die Medikamente reagieren, wäre es besser, ihn gehen zu lassen. Das wollte ich auf keinen Fall (natürlich würde ich ihn nicht leiden lassen!), wir haben mit unserer StammTA gesprochen, sie kommt zu uns, wenn es soweit ist, wir wollen, dass er bei uns daheim gehen kann. In Ruhe.
Meeko kämpfte mal wieder, sprach an. Aber die Ärzte sagten auch ganz klar was Sache ist: Auch wenn er jetzt anspricht, kann es sein, dass er uns in der Nacht die Entscheidung abnimmt. Es sieht sehr schlecht aus. Man versprach uns sofort anzurufen, ich war die ganze Nacht kaum am Schlafen, schaute immer wieder aufs Handy. Gegen 8 Uhr durfte ich anrufen und es war wie immer: Meeko ist ein Kämpfer! Er hat sich wieder gefangen, ihm geht es weitaus besser.Die Ärztin von gestern Abend meinte nur, dass es ihm erstaunlich gut ging und sie war sehr froh darüber. Seine Atmung ist besser, er hat Wasser in der Lunge (war klar), aber nicht im Thorax (das ist gut).
Er bekommt nochmal ein Herzultraschall und ich soll später nochmal anrufen.
Natürlich wissen wir um die Prognose und wir wissen, dass beim 4. Crash er eben nicht wieder in die Klinik kommt, sondern, dass dann unsere TA kommt. Es ist aber tröstlich zu wissen, dass wir ihm wahrscheinlich dies erfüllen können. Denn das wünsche ich mir sehr für ihn.
Wir hoffen also, dass Meeko morgen oder gar heute wieder Heim kommt. Aber das Wissen nun endgültig zu haben, dass es wahrscheinlich nicht mal mehr 4 Wochen sind, das möchte ich noch nicht wahr haben. Ein klein wenig tröstlich ist es für uns, dass wir so engagierte Ärzte um uns haben und dass sogar unsere TA den weiten Weg zu uns kommt, damit er bei uns gehen kann.
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Mittwoch, 7. Mai 2014
Tag 368 - Und plötzlich hat man Gewissheit
Wir hatten gestern unsere Nachkontrolle mit Meeko. Die Geräusche waren weiterhin verschärft, das Entwässerungsmittel wird erstmal nicht runterdosiert.
Meeko hat sich sehr vorbildlich verhalten, wie immer. Alles in allem war auch die Ärztin mit dem Gesamtbild von Meeko zufrieden.
Gestern war auch mein Kopf freier, um mehr Themen anzusprechen, am Samstag war eigentlich nur ein Gedanke da: Da ist Meeko, ab nach Hause.
Ich sprach div. Sachen an und letztlich auch das Thema Prognose. Ich fragte, wie weit sei die RCM denn schon fortgeschritten und leider war es wie wir uns das schon dachten: Sehr weit! Ohne Herzmedikamente kann das Herz nicht mehr funktionieren. Sicher gab es Katzen, die noch 2 Jahre weiter machten, aber bei denen war es noch nicht so weit wie bei Meeko. Realistisch sind 3-6 Monate. BÄM - da war es!
Jeder von uns weiß, das Leben ist endlich. Aber zu wissen, wann es soweit ist, ist im Moment einfach nur mehr Fluch, als Segen. Ein Damoklesschwert hängt über dir, es ist bald soweit. Im Moment möchte ich mich einfach nur Verstecken, ich will das eigentlich gar nicht wissen, ich kann es nicht glauben.
Meeko hat sich sehr vorbildlich verhalten, wie immer. Alles in allem war auch die Ärztin mit dem Gesamtbild von Meeko zufrieden.
Gestern war auch mein Kopf freier, um mehr Themen anzusprechen, am Samstag war eigentlich nur ein Gedanke da: Da ist Meeko, ab nach Hause.
Ich sprach div. Sachen an und letztlich auch das Thema Prognose. Ich fragte, wie weit sei die RCM denn schon fortgeschritten und leider war es wie wir uns das schon dachten: Sehr weit! Ohne Herzmedikamente kann das Herz nicht mehr funktionieren. Sicher gab es Katzen, die noch 2 Jahre weiter machten, aber bei denen war es noch nicht so weit wie bei Meeko. Realistisch sind 3-6 Monate. BÄM - da war es!
Jeder von uns weiß, das Leben ist endlich. Aber zu wissen, wann es soweit ist, ist im Moment einfach nur mehr Fluch, als Segen. Ein Damoklesschwert hängt über dir, es ist bald soweit. Im Moment möchte ich mich einfach nur Verstecken, ich will das eigentlich gar nicht wissen, ich kann es nicht glauben.
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Montag, 5. Mai 2014
Tag 366 - Zwischen Hoffnung, Angst und Panik
Heute komme ich wieder zum Schreiben und will die letzten Tage Revue passieren lassen.
Wie ich in meinem letzten Blogpost schon erzählte, zog sich Meeko zurück. Nachdem wir dachten Fortekor sei der Auslöser und dies mit Absprache der TA absetzten, wurde Meeko wieder munterer - dieser Verdacht hat sich aber leider nicht als wahr herausgestellt!
Letzte Woche Montag sagte mir mein Freund schon morgens, dass Meeko nicht zum Futter gekommen sei, ich solle ihn beobachten. Manchmal hat Meeko solche Tage, da hat er morgens schlechte Laune und schläft weiter - Mittags steht er dann laut maunzend da und will sein verspätetes Frühstück. Wir dachten uns erst also nix dabei. Gegen Mittag lag Meeko auch wieder auf den Esszimmerstühlen - also frei und offen - schlief - Siesta eben - und es schien in Ordnung. Den Tag verbrachte ich größtenteils vorm Rechner, am Lernen. Gegen 16:40 Uhr rief ich dann bei der TA an, musste ja noch Semintra für Milo abholen. Ich machte mich also fertig und sah, dass Meeko einfach so im Flur lag oO Ich ging näher, sprach ihn an, wollte ja nicht, dass er sich erschreckte. Keine Reaktion! Okay - sehr komisch, ich kam näher und Meeko lief sehr langsam vor mir weg. Ich hab mir schon meinen Teil gedacht, verfolgte ihn und konnte ihn einfach so hochheben - ein Unding normalerweise - er wehrte sich nicht bzw. machte keine Anstalten zu fliehen. So wie er war packte ich ihn gleich ein, rief nochmal die TA an und meinte es stimmt was nicht!!!
Wir kamen dann durch einen schrecklichen Verkehr erst um 17:45 Uhr in der Praxis an. Meeko pumpte wie ein Maikäfer und schrie im Auto mehrmals. Die TA untersuchte ihn und sagte gleich, dass es gut war, dass wir gekommen sind. Er pumpte wie verrückt und Lungengeräusche waren auch schon da. Sie tippte auf eine Lungenentzündung, nahm auch gleich für ein Blutbild Blut ab und es gab erstmal Infusionen und AB. Am nächsten Tag sollen wir sofort wiederkommen. Wir müssten die Blutergebnisse abwarten. Wenn sein Immunsystem, dank des FIV's, nicht mehr ist, brauchen wir nicht weiter machen, solch eine Infektion würde er nicht schaffen.
Da stand es nun im Raum: Einschläfern! Den Rückweg heulte ich die meiste Zeit - versuchte die Tränen so gut es ging aber zu unterdrücken - aber sobald ich an einer roten Ampel stand, war mein Gesicht tränenüberlaufen. Ich holte meinen Freund ab, erzählte ihm davon und er war auch am Boden zerstört. Wir machten uns Vorwürfe - warum haben wir die ersten Zeichen falsch interpretiert und hofften einfach so sehr, dass es das nicht war... So sollte es doch nicht zu Ende gehen.
Der Abend und die Nacht waren dementsprechend. Wir sind des Kämpfens müde - ist es ja nicht unser erster großer Kampf.
Am nächsten Morgen aber dann: Meeko kam wieder ins Bad, war total schmusig und glücklich. Futterte und dabei entstanden auch diese Bilder:
Es war uns beiden unbegreiflich wie er nun so super wieder hier vor uns sitzen konnte - hatte das AB tatsächlich angeschlagen? War alles nur halb so wild??? Ich sagte die Uni ab, konnte mich eh nicht konzentrieren und fieberte auf den TA Termin hin. Die TA kam extra für uns in die Praxis - sie hatte ja eigentlich geschlossen.
Die TA war erstaunt, dass es Meeko so gut ging, aber sie sah es ja selbst auch! Die Werte des Blutbildes waren auch nicht allzu schlecht - kein Grund auf jedenfall aufzugeben. Es gab wieder AB. Ich hörte Meeko auch ab und das Geräusch war weiterhin da, sie vermutete auch ein wenig Flüssigkeit in der Lunge. Er solle übers Wochenende alles abhusten und wenn was ist, die TA ist erreichbar. Wir waren also erstmal glücklich... erstmal...
Denn am nöchsten Tag - Mittwoch - sah alles viel schlimmer aus! Schon am Morgen pumpte er wieder, aber er sollte sich ausruhen, das müsse nun abklingen, AB gäbe es erst am nächsten Tag wieder. Ich kam nachmittags von der Uni wieder und selbes Szenario wie am Montag: Meeko lag da, pumpte kräftig. Ich steckte ihn erstmal in den Kennel, wir inhalierten, ich beruhigte ihn und wir riefen die TA. Sie kann leider nichts mehr machen, er brauche Sauerstoff, wenn es ihm jetzt auf einmal wieder so schlecht geht. In welche Klinik wir fahren würden. Gut da haben wir mehrere zur Auswahl - sie würde die Katzenklinik empfehlen. Wir also sofort angerufen und wir durften auch gleich kommen. Meeko wurde uns sofort am Eingang abgenommen, er kam sofort ins Sauerstoffzelt. Dann saßen wir erstmal da - klärten die Formalitäten. Wir saßen knappe 1,5 Stunden. Wir wussten nicht was mit Meeko ist. Versteht mich nicht falsch, ich fand es gut, dass die Klinik sofort reagiert hat, sich sofort um ihn gekümmert hat - aber ich hatte riesen Verlustängste! Ich dachte er stirbt.
An diesem Abend fuhren wir ohne Meeko und ohne Verabschiedung nach Hause - ich dachte das war es jetzt. Der Ärztin gaben wir alles was wir hatten, Vorgeschichte, Blutbilder, etc. Meeko war durch die Autofahrt auch so aufgeregt, dass er durchs Mäulchen atmete Wir mussten abwarten. Sie konnten ihn bisher nur abhören. Er musste sich beruhigen, damit ein Röntgenbild gemacht werden kann. Sie rufen an, wenn sich etwas ergibt. Sollten sie sich nicht melden, wäre es gut, dann sollten wir am nächsten Tag anrufen. Aber und das machte uns die Ärztin auch klar: Sein Zustand ist akut. Wir waren fix und fertig. Wie konnte ich meinen Kater so dort lassen? Was wäre, wenn er stirbt?
Als wir dann gegen 21 Uhr wieder daheim klingelte das Telefon! Die Katzenklinik! Aber keine Sorge, sie konnten wohl röntgen. Er hat ein Lungenödem, seine Lunge ist so voller Flüssigkeit, dass kaum noch belüftete Alveolen vorhanden sind (die Nacht zu Hause hätte er vermutlich gar nicht überstanden). Leider konnte man das Herz aufgrund der Flüssigkeit nicht sehen. Sie haben ihm erstmal eine Spritze zum Entwässern gegeben. Sobald er stabil ist von der Atmung und weniger Flüssigkeit in der Lunge ist, wird ein Ultraschall gemacht. Dort könnte man dann auch ggf. herausbekommen woher das Lungenödem kommt.
Mittlerweile war es Donnerstag, wir warteten immer bis zur angegebenen Zeit um anzurufen. Um 11 Uhr riefen wir an - Ärztin sei in einem Notfall (da Maifeiertag war, war auch nur eine Ärztin da), man ruft uns zurück. Um 14 Uhr immernoch kein Rückruf - ich probierte es nochmal. Meeko habe sich stabilisiert, aber nicht so weit, dass es nicht mehr kritisch sei. Seine Atmung ist besser geworden, aber nicht so gut, dass er aus dem Sauerstoffzelt rauskönnte, geschweige denn nach Hause. Er hat auch einen Venenzugang bekommen, weiterhin AB, Entwässerungsspritzen und Infusionen. Sie konnten einen ersten Blick aufs Herz mittels Ultraschall wagen, aber Meeko wollte nicht so und daher war es nur ein kurzer Blick. Es seien leichte/milde Herzveränderungen zu sehen sowie ein Thoraxerguss (Flüssigkeit zwischen Brustkorb und Lunge). Die Herzveränderungen seien aber nicht so stark, dass sie ein Lungenödem verantworten könnten. Er bleibt also weiterhin in der Klinik, in der Sauerstoffbox und sie wollen nochmal per Ultraschall nachsehen, wenn er sich weiter beruhigt. Am nächsten Tag könnten wir uns wieder um 11 Uhr melden.
Freitags dann das selbe Spiel, dieses Mal aber nur die Sprechstundenhilfe. Meeko sei munterer, hat gefressen, getrunken und Urin abgesetzt. Temperatur ist okay. Geräusche in der Lunge weiterhin verschärft. Sie haben ihn wieder geröngt und hat um 11:15 Uhr nochmal einen Termin zum Ultraschall. ich sollte nochmal um 14 Uhr anrufen, dann sei die Visite rum und ich könnte mit der Ärztin sprechen. Um 14 Uhr konnte die Ärztin wieder nicht sprechen, sie versprachen einen Rückruf - den bekam ich auch um 16 Uhr. Auf dem Röntgenbild ist zu erkennen, dass sich das Lungenödem zurück gebildet hat. Der Ultraschall hat ergeben, dass eine Herzveränderung da ist: eine Herzmuskelverdickung, restriktive Kardiomyopathie (RCM). Diese Verdickung ist auf jedenfall der Grund für den Thoraxerguss und auch für das Lungenödem (wobei später erläutert wurde, RCM ist für einen Teil des Lungenödems verantwortlich, bei diesem Ausmaß war aber auch noch eine Lungenentzündung im Spiel). Er bekommt weiterhin AB, ein Herzmedikamten und etwas zur Entwässerung. Den Sauerstoff konnten sie auch abstellen, da er soweit stabil war von der Atmung und sie wollten ihn noch eine Nacht beobachten. Am Samstagmorgen sollen wir um 10 Uhr nochmal anrufen, ggf. kann Meeko nach Hause!
Endlich ein kleiner Lichtblick!
Den Tag verbrachte ich damit mich über RCM zu informieren. Ich las div. Berichte von Tierärzten und Katzenhaltern, alle waren nicht berauschend. Die Tierärzte sprachen von 5-12 Monaten nach dem Ausbruch. Bei den Katzenhaltern war meist nach 2-3 Monaten leider schon Schluß. Das dämpfte unsere Stimmung ungemein. Mittlerweile war aber unser Ziel: Meeko muss nach Hause, Meeko braucht noch Streicheleinheiten und wir müssen uns von ihm verabschieden!
Samstags rief ich natürlich wieder Punkt 10 Uhr an, leider aber musste er wieder in die Sauerstoffbox, sie haben ihn erst am Morgen wieder rausgeholt, wollten ihn nochmal beobachten. Wir sollen um 12 Uhr nochmal anrufen.
Vor lauter Erschöpfung - die Nächte waren der Horror - schlief ich nochmal ein und rief erst um 12:40 Uhr wieder an - geht keiner ran. Erst um 13:00 Uhr erreichte ich jemanden. Meeko darf Heim, wir sollen um 14:15 Uhr in der Klinik sein. Wir sind natürlich sofort los, um dann erstmal 1,5 Stunden zu warten. Dann kamen wir endlich dran und dort stand der Kennel mit unserem Bub. Ich war erstmal glücklich, auch wenn Meeko schrecklich aussah - man sah es ihm einfach an, dass die letzten Tage auch für ihn eine Tortur waren. Es gab eine Menge Tabletten mit (Vetmedin fürs Herz, Dimazon zum Entwässern und AB) und natürlich eine saftige Rechnung. Aber wir konnten endlich Heim!!!
Zuhause angekommen wollte Meeko sofort raus. Er erkundete erstmal die Wohnung und keine Minute später stand er bei uns in der Küche und maunzte uns futterfordernd an. Also gabs eine Kleinigkeit - wollten ja nicht, dass er sich übernimmt. Und er hat erstmal reingehauen!!! Wir zerbrachen uns natürlich den Kopf über die Tablettengabe. Einfangen und einflößen ist eben nicht. Wenn Meeko nen schlechten Tag hat, kommt er eben auch mal nicht zum Futtern. Und kommt erst später...
Unser wichtigstes Ziel also: Meeko soll ein schönes Leben haben, egal wie lange es noch geht. Und vor allem ohne Stress! Wenn ohne Stress bedeutet, weniger Medikamten, weil wir ihn sonst fangen müssten, dann ist es so. Er soll kuscheln, wann er will, fressen, wann er will und schlafen, wann er will. Er soll nicht in Angst und Schrecken leben, dass gleich ihn wieder jemand einfängt.
Wir haben nun am Dienstag einen Kontrolltermin in der Klinik, in 4 Wochen dann beim Kardiologen in der Klinik. Es heißt abwarten. Wir haben aber unseren Frieden geschlossen, so schlimm es klingen mag, wir sind soweit vorbereitet wie man es sein kann. Wir genießen jeden Tag mit Meeko umso mehr, etwas das man eigentlich immer machen sollte, aber doch manchmal untergeht. Wir sind tottraurig, dass Meeko nun auch noch zu seinen jetztigen Diagnosen noch solch eine Diagnose bekommen hat. Doch wir wollen nicht weinen, wir sind froh, dass wir ihn erstmal wieder haben und er zeigt uns das indem er heute zum Beispiel neben mich auf die Couch hüpfte und sich streicheln ließ.
Wie ich in meinem letzten Blogpost schon erzählte, zog sich Meeko zurück. Nachdem wir dachten Fortekor sei der Auslöser und dies mit Absprache der TA absetzten, wurde Meeko wieder munterer - dieser Verdacht hat sich aber leider nicht als wahr herausgestellt!
Letzte Woche Montag sagte mir mein Freund schon morgens, dass Meeko nicht zum Futter gekommen sei, ich solle ihn beobachten. Manchmal hat Meeko solche Tage, da hat er morgens schlechte Laune und schläft weiter - Mittags steht er dann laut maunzend da und will sein verspätetes Frühstück. Wir dachten uns erst also nix dabei. Gegen Mittag lag Meeko auch wieder auf den Esszimmerstühlen - also frei und offen - schlief - Siesta eben - und es schien in Ordnung. Den Tag verbrachte ich größtenteils vorm Rechner, am Lernen. Gegen 16:40 Uhr rief ich dann bei der TA an, musste ja noch Semintra für Milo abholen. Ich machte mich also fertig und sah, dass Meeko einfach so im Flur lag oO Ich ging näher, sprach ihn an, wollte ja nicht, dass er sich erschreckte. Keine Reaktion! Okay - sehr komisch, ich kam näher und Meeko lief sehr langsam vor mir weg. Ich hab mir schon meinen Teil gedacht, verfolgte ihn und konnte ihn einfach so hochheben - ein Unding normalerweise - er wehrte sich nicht bzw. machte keine Anstalten zu fliehen. So wie er war packte ich ihn gleich ein, rief nochmal die TA an und meinte es stimmt was nicht!!!
Wir kamen dann durch einen schrecklichen Verkehr erst um 17:45 Uhr in der Praxis an. Meeko pumpte wie ein Maikäfer und schrie im Auto mehrmals. Die TA untersuchte ihn und sagte gleich, dass es gut war, dass wir gekommen sind. Er pumpte wie verrückt und Lungengeräusche waren auch schon da. Sie tippte auf eine Lungenentzündung, nahm auch gleich für ein Blutbild Blut ab und es gab erstmal Infusionen und AB. Am nächsten Tag sollen wir sofort wiederkommen. Wir müssten die Blutergebnisse abwarten. Wenn sein Immunsystem, dank des FIV's, nicht mehr ist, brauchen wir nicht weiter machen, solch eine Infektion würde er nicht schaffen.
Da stand es nun im Raum: Einschläfern! Den Rückweg heulte ich die meiste Zeit - versuchte die Tränen so gut es ging aber zu unterdrücken - aber sobald ich an einer roten Ampel stand, war mein Gesicht tränenüberlaufen. Ich holte meinen Freund ab, erzählte ihm davon und er war auch am Boden zerstört. Wir machten uns Vorwürfe - warum haben wir die ersten Zeichen falsch interpretiert und hofften einfach so sehr, dass es das nicht war... So sollte es doch nicht zu Ende gehen.
Der Abend und die Nacht waren dementsprechend. Wir sind des Kämpfens müde - ist es ja nicht unser erster großer Kampf.
Am nächsten Morgen aber dann: Meeko kam wieder ins Bad, war total schmusig und glücklich. Futterte und dabei entstanden auch diese Bilder:
Es war uns beiden unbegreiflich wie er nun so super wieder hier vor uns sitzen konnte - hatte das AB tatsächlich angeschlagen? War alles nur halb so wild??? Ich sagte die Uni ab, konnte mich eh nicht konzentrieren und fieberte auf den TA Termin hin. Die TA kam extra für uns in die Praxis - sie hatte ja eigentlich geschlossen.
Die TA war erstaunt, dass es Meeko so gut ging, aber sie sah es ja selbst auch! Die Werte des Blutbildes waren auch nicht allzu schlecht - kein Grund auf jedenfall aufzugeben. Es gab wieder AB. Ich hörte Meeko auch ab und das Geräusch war weiterhin da, sie vermutete auch ein wenig Flüssigkeit in der Lunge. Er solle übers Wochenende alles abhusten und wenn was ist, die TA ist erreichbar. Wir waren also erstmal glücklich... erstmal...
Denn am nöchsten Tag - Mittwoch - sah alles viel schlimmer aus! Schon am Morgen pumpte er wieder, aber er sollte sich ausruhen, das müsse nun abklingen, AB gäbe es erst am nächsten Tag wieder. Ich kam nachmittags von der Uni wieder und selbes Szenario wie am Montag: Meeko lag da, pumpte kräftig. Ich steckte ihn erstmal in den Kennel, wir inhalierten, ich beruhigte ihn und wir riefen die TA. Sie kann leider nichts mehr machen, er brauche Sauerstoff, wenn es ihm jetzt auf einmal wieder so schlecht geht. In welche Klinik wir fahren würden. Gut da haben wir mehrere zur Auswahl - sie würde die Katzenklinik empfehlen. Wir also sofort angerufen und wir durften auch gleich kommen. Meeko wurde uns sofort am Eingang abgenommen, er kam sofort ins Sauerstoffzelt. Dann saßen wir erstmal da - klärten die Formalitäten. Wir saßen knappe 1,5 Stunden. Wir wussten nicht was mit Meeko ist. Versteht mich nicht falsch, ich fand es gut, dass die Klinik sofort reagiert hat, sich sofort um ihn gekümmert hat - aber ich hatte riesen Verlustängste! Ich dachte er stirbt.
An diesem Abend fuhren wir ohne Meeko und ohne Verabschiedung nach Hause - ich dachte das war es jetzt. Der Ärztin gaben wir alles was wir hatten, Vorgeschichte, Blutbilder, etc. Meeko war durch die Autofahrt auch so aufgeregt, dass er durchs Mäulchen atmete Wir mussten abwarten. Sie konnten ihn bisher nur abhören. Er musste sich beruhigen, damit ein Röntgenbild gemacht werden kann. Sie rufen an, wenn sich etwas ergibt. Sollten sie sich nicht melden, wäre es gut, dann sollten wir am nächsten Tag anrufen. Aber und das machte uns die Ärztin auch klar: Sein Zustand ist akut. Wir waren fix und fertig. Wie konnte ich meinen Kater so dort lassen? Was wäre, wenn er stirbt?
Als wir dann gegen 21 Uhr wieder daheim klingelte das Telefon! Die Katzenklinik! Aber keine Sorge, sie konnten wohl röntgen. Er hat ein Lungenödem, seine Lunge ist so voller Flüssigkeit, dass kaum noch belüftete Alveolen vorhanden sind (die Nacht zu Hause hätte er vermutlich gar nicht überstanden). Leider konnte man das Herz aufgrund der Flüssigkeit nicht sehen. Sie haben ihm erstmal eine Spritze zum Entwässern gegeben. Sobald er stabil ist von der Atmung und weniger Flüssigkeit in der Lunge ist, wird ein Ultraschall gemacht. Dort könnte man dann auch ggf. herausbekommen woher das Lungenödem kommt.
Mittlerweile war es Donnerstag, wir warteten immer bis zur angegebenen Zeit um anzurufen. Um 11 Uhr riefen wir an - Ärztin sei in einem Notfall (da Maifeiertag war, war auch nur eine Ärztin da), man ruft uns zurück. Um 14 Uhr immernoch kein Rückruf - ich probierte es nochmal. Meeko habe sich stabilisiert, aber nicht so weit, dass es nicht mehr kritisch sei. Seine Atmung ist besser geworden, aber nicht so gut, dass er aus dem Sauerstoffzelt rauskönnte, geschweige denn nach Hause. Er hat auch einen Venenzugang bekommen, weiterhin AB, Entwässerungsspritzen und Infusionen. Sie konnten einen ersten Blick aufs Herz mittels Ultraschall wagen, aber Meeko wollte nicht so und daher war es nur ein kurzer Blick. Es seien leichte/milde Herzveränderungen zu sehen sowie ein Thoraxerguss (Flüssigkeit zwischen Brustkorb und Lunge). Die Herzveränderungen seien aber nicht so stark, dass sie ein Lungenödem verantworten könnten. Er bleibt also weiterhin in der Klinik, in der Sauerstoffbox und sie wollen nochmal per Ultraschall nachsehen, wenn er sich weiter beruhigt. Am nächsten Tag könnten wir uns wieder um 11 Uhr melden.
Freitags dann das selbe Spiel, dieses Mal aber nur die Sprechstundenhilfe. Meeko sei munterer, hat gefressen, getrunken und Urin abgesetzt. Temperatur ist okay. Geräusche in der Lunge weiterhin verschärft. Sie haben ihn wieder geröngt und hat um 11:15 Uhr nochmal einen Termin zum Ultraschall. ich sollte nochmal um 14 Uhr anrufen, dann sei die Visite rum und ich könnte mit der Ärztin sprechen. Um 14 Uhr konnte die Ärztin wieder nicht sprechen, sie versprachen einen Rückruf - den bekam ich auch um 16 Uhr. Auf dem Röntgenbild ist zu erkennen, dass sich das Lungenödem zurück gebildet hat. Der Ultraschall hat ergeben, dass eine Herzveränderung da ist: eine Herzmuskelverdickung, restriktive Kardiomyopathie (RCM). Diese Verdickung ist auf jedenfall der Grund für den Thoraxerguss und auch für das Lungenödem (wobei später erläutert wurde, RCM ist für einen Teil des Lungenödems verantwortlich, bei diesem Ausmaß war aber auch noch eine Lungenentzündung im Spiel). Er bekommt weiterhin AB, ein Herzmedikamten und etwas zur Entwässerung. Den Sauerstoff konnten sie auch abstellen, da er soweit stabil war von der Atmung und sie wollten ihn noch eine Nacht beobachten. Am Samstagmorgen sollen wir um 10 Uhr nochmal anrufen, ggf. kann Meeko nach Hause!
Endlich ein kleiner Lichtblick!
Den Tag verbrachte ich damit mich über RCM zu informieren. Ich las div. Berichte von Tierärzten und Katzenhaltern, alle waren nicht berauschend. Die Tierärzte sprachen von 5-12 Monaten nach dem Ausbruch. Bei den Katzenhaltern war meist nach 2-3 Monaten leider schon Schluß. Das dämpfte unsere Stimmung ungemein. Mittlerweile war aber unser Ziel: Meeko muss nach Hause, Meeko braucht noch Streicheleinheiten und wir müssen uns von ihm verabschieden!
Samstags rief ich natürlich wieder Punkt 10 Uhr an, leider aber musste er wieder in die Sauerstoffbox, sie haben ihn erst am Morgen wieder rausgeholt, wollten ihn nochmal beobachten. Wir sollen um 12 Uhr nochmal anrufen.
Vor lauter Erschöpfung - die Nächte waren der Horror - schlief ich nochmal ein und rief erst um 12:40 Uhr wieder an - geht keiner ran. Erst um 13:00 Uhr erreichte ich jemanden. Meeko darf Heim, wir sollen um 14:15 Uhr in der Klinik sein. Wir sind natürlich sofort los, um dann erstmal 1,5 Stunden zu warten. Dann kamen wir endlich dran und dort stand der Kennel mit unserem Bub. Ich war erstmal glücklich, auch wenn Meeko schrecklich aussah - man sah es ihm einfach an, dass die letzten Tage auch für ihn eine Tortur waren. Es gab eine Menge Tabletten mit (Vetmedin fürs Herz, Dimazon zum Entwässern und AB) und natürlich eine saftige Rechnung. Aber wir konnten endlich Heim!!!
Zuhause angekommen wollte Meeko sofort raus. Er erkundete erstmal die Wohnung und keine Minute später stand er bei uns in der Küche und maunzte uns futterfordernd an. Also gabs eine Kleinigkeit - wollten ja nicht, dass er sich übernimmt. Und er hat erstmal reingehauen!!! Wir zerbrachen uns natürlich den Kopf über die Tablettengabe. Einfangen und einflößen ist eben nicht. Wenn Meeko nen schlechten Tag hat, kommt er eben auch mal nicht zum Futtern. Und kommt erst später...
Unser wichtigstes Ziel also: Meeko soll ein schönes Leben haben, egal wie lange es noch geht. Und vor allem ohne Stress! Wenn ohne Stress bedeutet, weniger Medikamten, weil wir ihn sonst fangen müssten, dann ist es so. Er soll kuscheln, wann er will, fressen, wann er will und schlafen, wann er will. Er soll nicht in Angst und Schrecken leben, dass gleich ihn wieder jemand einfängt.
Wir haben nun am Dienstag einen Kontrolltermin in der Klinik, in 4 Wochen dann beim Kardiologen in der Klinik. Es heißt abwarten. Wir haben aber unseren Frieden geschlossen, so schlimm es klingen mag, wir sind soweit vorbereitet wie man es sein kann. Wir genießen jeden Tag mit Meeko umso mehr, etwas das man eigentlich immer machen sollte, aber doch manchmal untergeht. Wir sind tottraurig, dass Meeko nun auch noch zu seinen jetztigen Diagnosen noch solch eine Diagnose bekommen hat. Doch wir wollen nicht weinen, wir sind froh, dass wir ihn erstmal wieder haben und er zeigt uns das indem er heute zum Beispiel neben mich auf die Couch hüpfte und sich streicheln ließ.
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Mittwoch, 23. April 2014
Tag 354 - "Neuigkeiten"
Ich weiß, ich schreibe nicht oft, aber ich gebe mein Bestes, alles aufzuholen ;)
Nachdem die letzten Werte ziemlich schlecht waren (oder sagen wir mal so: schlechter als vorher), sind wir nochmal alle Posten durch.
Zunächst sollten Meeko und Milo beide ab sofort Semintra bekommen. Milo - kein Thema. Meeko - flüssige Medizin - no way! Wir haben dann nochmal mit der TA gesprochen und er bekam Fortekor. Unsere TA war nicht so begeistert und meinte auch, dass wir darauf achten sollen, ob Meeko eine Verhaltensänderung durchmacht, das hätte sie oft gesehen bei Fortekor. Leider war dem so! Meeko zog sich zurück, fauchte uns an, selbst er als Papakater, fauchte meinen Freund an. Er war so, als sei er den ganzen Tag stinkig, kam nicht zum Futtern! So ging es auf jedenfall nicht weiter! Wir also letzte Woche bei der TA angerufen und Fortekor abgesetzt, wir sollen versuchen Meeko dafür die SUC zu geben. Das Wochenende tüftelten wir also über dem Plan... wie kriegen wir die SUC rein. Mein Plan: Meeko schnappen und schnell rein, scheiterte. Meeko war danach wieder total nachtragend und kam gar nicht mehr zu mir :( Verdammt! So geht es also definitiv nicht! Heute dann eine neue Idee: Katzenmilch + SUC - funktioniert! Mal sehen was die TA dazu sagt.
Ein weiteres großes Thema das wir hatten: Futter! Nachdem wir im Diätnassfutter ein Plastikstück fanden und die Entschuldigung der Firma zwar kam, aber nicht überzeugte, sind wir wieder aufs Barfen umgestiegen. Ich machte 2011 die ersten Schritte beim Barfen, war aber nie richtig drin, das habe ich nun geändert, habe viel gelesen, viel gerechnet und die Jungs erfreuen sich nun seit 2 Wochen am Barf - und lieben es! (und der Output ist bei weitem angenehmer!)
Wir "perfektionieren" noch unsere Rezepte, aber es kommt super an und das freut uns! Ein weiterer Faktor, bei dem ich fast umgefallen wäre: Die Kosten! Unser Barf kostet uns weniger als die Hälfte vom Diätfutter! Und unser Barf ist auch Phosphatreduziert (über Protein lässt sich streiten, da gehen die Meinungen weit auseinander). Wir sind auf jedenfall auch in dieser Hinsicht nun etwas weniger gehemmt. Denn bis dato kosteten die Jungs mit Medis, Streu, Futter und TA uns fast 300€ pro Monat. Das war schon sehr viel! Natürlich können wir es stemmen, sonst würden wir es ja nicht tun, aber Entlastung die besser ist (siehe Nafu zu Barf) tut auf jedenfall gut!
Wie gehts also jetzt den beiden? Bestens! Milo hat nur Flusen im Kopf, nachts werden jetzt auch dauernd Sachen irgendwo runtergeschmissen. Vozugsweise meine Nagellacke (okay ich sollte sie vielleicht mal aufräumen ;) ). Meeko kam nun nach dem Absetzen von Fortekor gestern sogar wieder zu mir und schmuste (ob nun Fortekor dran Schuld ist, keine Ahnung, hoffen wir es einfach).
Mitte Juni gehts dann zum nächsten Blutabnehmen und Ergebnisse abwarten, wir sind gespannt, aber wieder positiv gestimmt.
Nachdem die letzten Werte ziemlich schlecht waren (oder sagen wir mal so: schlechter als vorher), sind wir nochmal alle Posten durch.
Zunächst sollten Meeko und Milo beide ab sofort Semintra bekommen. Milo - kein Thema. Meeko - flüssige Medizin - no way! Wir haben dann nochmal mit der TA gesprochen und er bekam Fortekor. Unsere TA war nicht so begeistert und meinte auch, dass wir darauf achten sollen, ob Meeko eine Verhaltensänderung durchmacht, das hätte sie oft gesehen bei Fortekor. Leider war dem so! Meeko zog sich zurück, fauchte uns an, selbst er als Papakater, fauchte meinen Freund an. Er war so, als sei er den ganzen Tag stinkig, kam nicht zum Futtern! So ging es auf jedenfall nicht weiter! Wir also letzte Woche bei der TA angerufen und Fortekor abgesetzt, wir sollen versuchen Meeko dafür die SUC zu geben. Das Wochenende tüftelten wir also über dem Plan... wie kriegen wir die SUC rein. Mein Plan: Meeko schnappen und schnell rein, scheiterte. Meeko war danach wieder total nachtragend und kam gar nicht mehr zu mir :( Verdammt! So geht es also definitiv nicht! Heute dann eine neue Idee: Katzenmilch + SUC - funktioniert! Mal sehen was die TA dazu sagt.
Ein weiteres großes Thema das wir hatten: Futter! Nachdem wir im Diätnassfutter ein Plastikstück fanden und die Entschuldigung der Firma zwar kam, aber nicht überzeugte, sind wir wieder aufs Barfen umgestiegen. Ich machte 2011 die ersten Schritte beim Barfen, war aber nie richtig drin, das habe ich nun geändert, habe viel gelesen, viel gerechnet und die Jungs erfreuen sich nun seit 2 Wochen am Barf - und lieben es! (und der Output ist bei weitem angenehmer!)
Wir "perfektionieren" noch unsere Rezepte, aber es kommt super an und das freut uns! Ein weiterer Faktor, bei dem ich fast umgefallen wäre: Die Kosten! Unser Barf kostet uns weniger als die Hälfte vom Diätfutter! Und unser Barf ist auch Phosphatreduziert (über Protein lässt sich streiten, da gehen die Meinungen weit auseinander). Wir sind auf jedenfall auch in dieser Hinsicht nun etwas weniger gehemmt. Denn bis dato kosteten die Jungs mit Medis, Streu, Futter und TA uns fast 300€ pro Monat. Das war schon sehr viel! Natürlich können wir es stemmen, sonst würden wir es ja nicht tun, aber Entlastung die besser ist (siehe Nafu zu Barf) tut auf jedenfall gut!
Wie gehts also jetzt den beiden? Bestens! Milo hat nur Flusen im Kopf, nachts werden jetzt auch dauernd Sachen irgendwo runtergeschmissen. Vozugsweise meine Nagellacke (okay ich sollte sie vielleicht mal aufräumen ;) ). Meeko kam nun nach dem Absetzen von Fortekor gestern sogar wieder zu mir und schmuste (ob nun Fortekor dran Schuld ist, keine Ahnung, hoffen wir es einfach).
Mitte Juni gehts dann zum nächsten Blutabnehmen und Ergebnisse abwarten, wir sind gespannt, aber wieder positiv gestimmt.
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